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Flughafen: Urlaubsflieger zum Geburtstag

Wasserfontänen und Seuchenschutz: Wie der Airport Dresden pünktlich zum Geburtstag wieder Menschen in die Ferien bringt.

Sundair fliegt ab jetzt wieder aus Dresden-Klotzsche.
Sundair fliegt ab jetzt wieder aus Dresden-Klotzsche. © dpa/Swen Pförtner (Symbolbild)

Dresden. Nach knapp vier Monaten Corona-Zwangspause starten und landen auch wieder Ferienflieger in Dresden. Die erste Maschine von Sundair mit der griechischen Insel Rhodos als Ziel wurde am Samstag exakt zum 85-jährigen Jubiläum des Airports Dresden International mit Wasserfontänen auf die Reise geschickt, wie die Mitteldeutsche Flughafen AG mitteilte. Die Fluggesellschaft hat in diesem Sommer erstmals zwei Maschinen in Dresden stationiert und steuert in Griechenland nun auch regelmäßig Korfu, Kos, Paphos auf Zypern und Heraklion auf Kreta sowie die Balearen-Insel Mallorca und Varna am Schwarzen Meer in Bulgarien an. Passagiere müssen an Bord Maske tragen und auch am Airport Abstands- und Hygieneregeln einhalten.

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Seit Eröffnung des Dresdner Flughafens am 11. Juli 1935 flogen mehr als 52 Millionen Passagiere von und in die Elbestadt, davon über 48 Millionen nach 1990. Im vergangenen Jahr wurden hier rund 1,6 Millionen Fluggäste abgefertigt. Der Linienflugbetrieb war bereits Anfang Juni wieder aufgenommen worden, mit einer Verbindung nach Düsseldorf. Inzwischen ist Dresden International auch wieder mit den Drehkreuzen München und Frankfurt sowie London verbunden. "Normaler Betrieb ist das noch nicht", sagte ein Sprecher.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen

Im Dresdner Terminal und an Bord aller Sundair-Flüge gilt derzeit eine Mund-Nasenschutz-Pflicht, wie der Flughafen mitteilte. Zu den weiteren Vorkehrungen am Airport zählt unter anderem die Anbringung von schützenden Kunststoffscheiben an den Check-in-Schaltern und bei der Bordkartenkontrolle. Des Weiteren gibt es in den Terminals Desinfektionsmittelspender. 

Monitore, Schilder und Durchsagen erinnern Fluggäste an Verhaltens- und Hygienevorschriften. Außerdem sind Markierungen am Boden angebracht, sodass beispielsweise an der Sicherheitskontrolle die geltenden Abstandsregelungen eingehalten werden. Sitzmöglichkeiten sind ebenfalls mit Abstandsmarkierungen versehen. 

Am 11. Juli 1935 waren zum ersten Mal Verkehrsflugzeuge am neuen Flughafen Dresden gestartet und gelandet. Seitdem hat sich der Airport zu einem Wirtschaftsmotor für die Region entwickelt. In den zurückliegenden 85 Jahren flogen laut Mitteldeutscher Flughafen AG mehr als 52 Millionen Passagiere von und nach Dresden, seit 1990 über 48 Millionen.

Am Flughafenstandort sind  dem Betreiber zufolge über 4.100 Menschen in über 100 Firmen beschäftigt, viele davon in der traditionsreichen Luftfahrtindustrie. Dazu haben sich im näheren Umfeld international tätige, exportstarke Firmen angesiedelt, etwa aus der Mikroelektronik und Biotechnologie.

Die sächsische Landeshauptstadt und ihr Umland sind über den Flughafen an das weltweite Luftverkehrsnetz angebunden. Airlines verbinden die Region mit Flügen in Metropolen und zu Urlaubszielen. Nach der coronabedingten Zwangspause gibt es wieder Linienflüge zu den Hubs in Frankfurt und München. Auch London und Düsseldorf stehen auf der Abflugtafel. (SZ)

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