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Meißen will EU-Fördertöpfe anzapfen

Der Stadtteil Niederfähre/Vorbrücke soll zu einem besonderen Gebiet erklärt werden.

Die alte Gewichtheberhalle im Heiligen Grund ist eines von mehreren Projekten im Stadtteil Niederfähre/Vorbrücke, für die sich die Stadt um Geld aus EU-Fördertöpfen bemühen will.
Die alte Gewichtheberhalle im Heiligen Grund ist eines von mehreren Projekten im Stadtteil Niederfähre/Vorbrücke, für die sich die Stadt um Geld aus EU-Fördertöpfen bemühen will. © Claudia Hübschmann

Meißen. Die frühere Gewichtheberhalle im Heiligen Grund könnte abgerissen werden oder saniert und neu genutzt werden. Aber auch die Sanierung des Stadions im Heiligen Grund, die Modernisierung eines Seitengebäudes im Soziokulturellen Zentrum Hafenstraße, der Buswendeplatz am Albert-Mücke-Ringe und die Sanierung der Verkehrsanlagen an Luisen- und Riesensteinstraße sind Einzelmaßnahmen, für die sich die Stadt in den nächsten Jahren um Fördermittel bemühen will. 

Die Fördermittel sollen aus dem EU-Programm zur regionalen Entwicklung (EFRE) fließen, wie Jenny Müller vom städtischen Bauverwaltungsamt im Bauausschuss informierte. Für die neue Förderperiode, die im kommenden Jahr beginnt und bis 2027 reicht, sammelt die Stadt derzeit Ideen.

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Hoffnung auf Geld für Schulerweiterungen

Auf Förderung aus dem neuen EFRE-Programm hofft die Stadt auch für Schulen und Kitas. So sollen die Erweiterung der Pestalozzi-Oberschule sowie die Erweiterung des Franziskaneums und der Neubau der Sporthalle für das städtische Gymnasium und die Sanierung der Kita Nassaumücken mit EFRE-Fördergeld finanziert werden.

Bei einem Fördersatz von 55 Prozent könne die Stadt damit rechnen, über die Hälfte der bei den Bauvorhaben anfallenden Sanierungskosten aus dem EFRE-Programm ersetzt zu bekommen. Außerdem sei es möglich, dass die Bundesländer den Fördersatz aufstocken können, so Jenny Müller. Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Förderung ist eine Abgrenzung des Fördergebietes. Deshalb soll der Stadtteil Niederfähre/Vorbrücke in der neuen EFRE-Periode als Fördergebiet ausgewiesen werden.

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