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Folberner zahlen nichts für die Straße

Den Folbernern bleiben Beiträge für den Ausbau der alten B98 erspart. Die Stadt hat sich da ganz nach dem Votum des Ortschaftsrates gerichtet, der einen grundhaften Ausbau der Straße abgelehnt hatte....

Den Folbernern bleiben Beiträge für den Ausbau der alten B 98 erspart. Die Stadt hat sich da ganz nach dem Votum des Ortschaftsrates gerichtet, der einen grundhaften Ausbau der Straße abgelehnt hatte. So wird nun Mitte April lediglich eine neue Asphaltdecke nach dem Verlegen der Abwasserrohre aufgezogen. Dafür müssen die Bürger nichts bezahlen. Das Gleiche gilt auch für die Gehwege. Allerdings müssen Autofahrer und Fußgänger dann auch damit leben, dass hier und da doch kleinere Bodenwellen bleiben. Auch das Erscheinungsbild des Fußweges wird dadurch nicht einheitlich sein. Das ist die andere Konsequenz. Es ist durchaus gängig in Großenhain, sich auf Ausbaustandards zu verständigen, solange Straßen oder Gehwege nicht in so schlechtem Zustand sind, dass sie zwingend grundhaft erneuert werden müssen. Kostenlos ist der Bau in Folbern für die Bürger natürlich nicht. Sie zahlen je nach Grundstücksgröße 1000 bis 8000 Euro für den Anschluss an die zentrale Abwasserleitung, den eigenen Hausanschluss sowie Pflasterarbeiten im Hof oder in der Einfahrt, die dadurch mit anfallen. Die Folberner müssen jetzt bis Oktober ihre Hausanschlüsse realisieren. Die alten Gruben müssen über zertifizierte Firmen geleert und abgerissen werden. Auch das kostet noch einmal ordentlich Geld. (SZ/ulb)

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