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Forststeig stockt Schlafplätze erneut auf

In den Trekkinghütten und an den Biwakplätzen in der Sächsischen Schweiz kann wieder übernachtet werden. An mancher Stelle gibt es nun mehr Platz.

Einfach, aber trocken: Schlafplätze in der Trekkinghütte Willy’s Ruh bei Cunnersdorf.
Einfach, aber trocken: Schlafplätze in der Trekkinghütte Willy’s Ruh bei Cunnersdorf. © Norbert Millauer

Am Forststeig Elbsandstein gibt es bislang Schlafplätze für etwa 100 Wanderer. An der rund 110 Kilometer langen Trekkingroute, die sich durch die Sächsische und Böhmische Schweiz zieht, gibt es insgesamt fünf Trekkinghütten und vier Biwakplätze, an denen übernachtet beziehungsweise gezeltet werden darf. 

Der Sachsenforst hat die Zahl der Schlafplätze jetzt noch weiter aufgestockt. In der Rotsteinhütte, die östlich des Rotsteins nahe Rosenthal liegt, sind zwei neue Betten entstanden. In der ehemaligen Jagdhütte wurde ein kleiner Raum, der bislang nicht zum Übernachten gedacht war, umgenutzt. 

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Die Rotsteinhütte ist bis 5. Juli allerdings nur per Umleitung erreichbar. Denn in dem Waldgebiet laufen aktuell Forstarbeiten. Es müssen mehrere Bäume, die vom Borkenkäfer befallen sind, aus dem Wald gebracht werden. So soll verhindert werden, dass der Buchdrucker sich weiter ausbreiten kann. Der Abschnitt des Forststeiges an der Rotsteinhütte muss deshalb gesperrt werden. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Mehr Platz gibt es neuerdings auch am Spitzsteinbiwak nahe Bielatal. In der Schutzhütte, die früher als Heuschober gedient hat, konnten es sich bisher 10 Wanderer bei einem Unwetter oder Regen gemütlich machen. Jetzt gibt es weitere Sitzmöglichkeiten, wie Kerstin Rödiger, Sprecherin des Forstbezirkes Neustadt mitteilt. 

Dabei will es der Sachsenforst als Betreiber des Forststeiges nicht lassen. Derzeit wird an zwei neuen Biwakplätzen gearbeitet. Eines soll südlich vom Quirl bei Pfaffendorf entstehen, ein zweites im Bielatal, unterhalb der Grenzplatte. Mit den neuen Anlaufstellen, an denen gezeltet werden darf, will der Sachsenforst zwei Lücken am Forststeig schließen, an denen Übernachtungsmöglichkeiten fehlen. An den Biwaks soll im kommenden Jahr je eine Schutzhütte für vier Personen aufgestellt werden. Architekturstudenten der Technischen Universität Dresden wollen verschiedene Entwürfe dafür vorlegen. Eine Jury sucht später die besten beiden Versionen aus, die anschließend umgesetzt und aufgebaut werden.

Am Biwak im Bielatal wird bereits jetzt gewerkelt. Es entsteht eine Komposttoilette. Wenn diese fertig ist, können Wanderer bereits jetzt ihr Zelt aufschlagen. Maximal fünf Zwei-Mann-Zelte sind vor Ort möglich. 

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