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Fortschritt unterstützt Mieter im Alter

Mit über 60 Jahren liegt das durchschnittliche Genossenschaftsmitglied von Fortschritt noch deutlich über dem Altersdurchschnitt in Sachsen. Die Genossenschaft reagiert darauf. „Alter leben“ heißt ein...

Mit über 60 Jahren liegt das durchschnittliche Genossenschaftsmitglied von Fortschritt noch deutlich über dem Altersdurchschnitt in Sachsen. Die Genossenschaft reagiert darauf. „Alter leben“ heißt ein Projekt, bei dem eine Musterwohnung mit den Segnungen moderner Technik ausgestattet wurde, um zu zeigen, was möglich ist, um den Bewohnern auch im hohen Alter ein eigenständiges Leben zu ermöglichen. Die Genossenschaft war damit einer der Vorreiter in Sachsen. Im vergangenen Jahr hatte die Genossenschaft eine zweite Wohnung aufgerüstet – die auch sofort vermietet wurde. Fortschritt ist seit vorigem Jahr auch in das Projekt „Chemnitz+“ involviert, das sich mit dem Leben im Alter beschäftigt und vom Bundesforschungsministerium über vier Jahre finanziert wird. In Zusammenarbeit mit dem Sport- und Freizeitzentrum WelWel sollen Fitness- und Reha-Angebote gemacht werden.

Ein neues Projekt will die Genossenschaft jetzt mit dem GKV-Spitzenverband Berlin beginnen. Beim „Döbelner Modell“ soll es um die medizinische Pflege in den eigenen vier Wenden gehen und darum, welche Ausstattung in den Wohnungen dafür nötig ist. Die Genossenschaft bekommt dafür Geld für Personal. Das Projekt läuft bis 2018 und soll wissenschaftlich begleitet werden, sagte die Vorstände der Genossenschaft. Auch eine Mieterbefragung sei geplant. Beteiligt sind unter anderem auch das Döbelner Klinikum, die AOK und der Landesverband der Wohnungsgenossenschaften.

Großes Glück kann so klein sein

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Unter Federführung des Döbelner SC soll im ersten Halbjahr endlich auch der Mehrgenerationensportplatz auf einem Grundstück der WG Fortschritt in Döbeln Ost II gebaut werden, um die Mieterschaft fit zu halten. Außerdem plant die Genossenschaft seinen „Erlebnispfad“ weiter auszubauen, der von Döbeln Ost I, über Ost II bis Döbeln Nord führt.

Eine Arbeitsgemeinschaft der Wohnungsgenossenschaft mit der AOK, verschiedenen regionalen Sozialträgern und der Stadtverwaltung beschäftigt sich mit „Sozialmanagement“. Dabei sollen älteren Genossenschaftsmitgliedern verschiedene Angebote von Hauswirtschaft bis zur Pflege zur Verfügung gestellt werden, um möglichst lange in der Wohnung bleiben zu können. (DA/jh)