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Nun klicken wieder die Kameras

"Foto Pasja" in der Inneren Weberstraße in Zittau ist in den vergangenen Wochen umgebaut worden. Einiges hat sich verändert. Mittwoch ist Wiedereröffnung.

Beata Spychalska in ihrem umgebauten Studio "Foto Pasja".
Beata Spychalska in ihrem umgebauten Studio "Foto Pasja". © Matthias Weber/photoweber.de

Noch sind die Schaufenster von "Foto Pasja" in der Inneren Weberstraße verhangen. Drinnen wird dekoriert und eingerichtet. Mittwoch, 10 Uhr, will Beata Spychalska ihr Zittauer Fotostudio nach einem mehrwöchigen Umbau wiedereröffnen. Dann wird auch der Blick durch die Schaufenster bis tief in das Fotoatelier möglich sein. "Für die Kunden soll sofort sichtbar sein, dass es sich um ein Fotostudio handelt und dass sie nicht in einen Verkaufsladen gehen", erklärt die Fotografin mit polnischen Wurzeln. 

Die Kunden brauchen sich aber keine Sorgen machen, dass sie beim Ablichten von draußen von neugierigen Blicken gestört werden. Sobald sich Kunden im Atelier befinden, wird es durch einen riesigen Vorhang vom Rest des Studio abgetrennt. Im vorderen Bereich richtet Beata Spychalska eine kleine Sitzecke ein, in der die Kunden bei Bedarf warten können. 

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Im Studiobereich sind die Wände ganz unterschiedlich gestaltet. Beata Spychalska richtet hier verschiedene Ecken ein, die als Foto-Hintergrund genutzt werden können. Es gibt beispielsweise eine Vintage-Ecke oder auch eine Glamour-Glitzer-Ecke. Auch in ihrem bisherigen Fotoatelier in der ersten Etage gab es verschiedene Ecken, nun wurde deren Anzahl aber vergrößert. Mit ein paar zusätzlichen Accessoires kann jeder dieser Fotoecken ganz individuell nach Kundenwunsch gestaltet werden.

Foto Pasja gibt es seit 2011

2011 eröffnete Beata Spychalska das Fotostudio Pasja in dem ehemaligen Fotogeschäft Bäsler, das zwei Jahre zuvor geschlossen wurde. Die gebürtige Polin, die seit vielen Jahren in Zittau lebt, hatte zuvor ein Fotogeschäft unter dem gleichen Namen in Bogatynia betrieben. Das Hochwasser 2010 vernichtete alles. Statt es an gleicher Stelle wieder aufzubauen, entschied Beata Spychalska, mit ihrem Fotostudio nach Zittau zu wechseln - auch, weil sie sehr viele deutsche Kunden hat.

Die Räumlichkeiten wurden mit der Eröffnung von "Foto Pasja" neu aufgeteilt. Während der linke Bereich sowie die erste Etage als Fotostudio genutzt wurden, entstand im rechten Bereich ein separates Geschäft. Hier war zuerst mehrere Jahre ein Friseursalon ansässig, der dann in die Johannisstraße umgezogen war. Danach war hier ein Schönheitssalon und zuletzt das Modegeschäft "Royal Beauty". Vor einem Jahr wurde entschieden, den Modeladen zu schließen und die Räumlichkeiten wieder für das Fotostudio zu nutzen. 

Dafür hat Beata Spychalska die obere Etage aufgegeben, wo eine zusätzliche Wohnung eingerichtet wurde. Das komplette Fotostudio befindet sich damit nun auf einer Ebene und die Kunden müssen nicht mehr die Treppe bis in die erste Etage erklimmen. Gerade für Senioren oder Mütter mit kleinen Kindern sei das beschwerlich gewesen, sagt die Fotografin, deren Hauptstandbeine Hochzeits-, Baby- und Familienfotos sind. Beata Spychalska hat deshalb auch einen separaten, kleinen Raum für Babyaufnahmen eingerichtet. Hier sollen Neugeborene bis zum vierten Monat abgelichtet werden.

Im Zuge der Umgestaltung, für die es auch Geld aus dem städtischen Förderprogramm für kleine Unternehmen gab, wird der Eingang ins Fotostudio verlegt. Das Atelier kann nun über den bisherigen Eingang des Modegeschäftes betreten werden.

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