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Französische Komödie lief in Pirnas Kino am besten

„Monsieur Claude und seine Töchter“ lockte 2014 die meisten Besucher. Den Rekord hält aber nach wie vor ein Hollywoodhit.

Von Daniel Förster

Im Kino laufen nur Hollywoodstreifen richtig gut? Für Pirna zumindest war das vergangene Jahr der klare Gegenbeweis zu dieser These. Die Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“ war 2014 der Dauerbrenner im Filmpalast Pirna. 20 Wochen lang hielt sich die französische Produktion im Theater an der Gartenstraße im Programm. Der Film schildert, wie jede der vier Töchter eines Ehepaares Männer aus anderen Kulturkreisen heiratet. „Es war mit Abstand der beste Film des Jahres. Mit dem Publikumserfolg hat niemand gerechnet“, sagt Theaterleiter Toni Züchner. Mit fünf Monaten auf dem Spielplan kam er aber an den Laufzeit-Rekord von „Ziemlich beste Freunde“ aus dem Jahre 2012 bei Weitem nicht heran. Die ebenfalls französische Komödie lief damals in Pirna acht Monate lang (34 Wochen).

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Für einen Besucherrekord reichte es bei beiden nicht. Den hält in Pirna nach wie vor das oscargekrönte US-Drama „Titanic“. Die Liebesgeschichte mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio in den Hauptrollen zog im ersten Halbjahr 1998 innerhalb von 20 Wochen rund 19 000 Gäste in den Filmpalast. Da hat Hollywood also auf lange Sicht trotzdem noch die Nase vorn.

In den vergangenen drei Wochen des alten Jahres ließ dann auch noch der neuseeländische Fantasyfilm „Der Hobbit 3 - Schlacht der 5 Heere“ in Pirna ordentlich die Kinokasse klingeln. Durch den enormen Ansturm stand das epische Finale von Peter Jacksons Trilogie „Herr der Ringe“ in der Gunst des Publikums im Jahresvergleich an zweiter Stelle. An dritter Stelle rangierte 2014 der US-amerikanische Familienfilm „Drachenzähmen leicht gemacht 2“, der im Sommer die Kino-Gänger in den Filmpalast lockte.

Aktuell angesagt ist aber die deutsche Produktion „Honig im Kopf“. Die Tragikomödie von und mit Til Schweiger sowie Dieter Hallervorden hat „eingeschlagen wie eine Bombe“, so Züchner. Zwischen Weihnachten und Neujahr war der Film um ein elfjähriges Mädchen, das seinen an Alzheimer erkrankten Opa auf eine Reise nach Venedig entführt, „restlos ausverkauft“. Um dem Ansturm gerecht zu werden, lief er laut Züchner sogar parallel in zwei, wenn auch kleinen, Sälen.

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