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Frau hat Orden verdient

Zum Artikel „Ging die Geschäftsführerin bei Anti-Asyl-Demo zu weit?“ vom 23. Januar schreibt Katja Dwaronat aus Hohnstein: Die Frage muss lauten: Darf Steffen Kunze das? Steffen Kunze hat als Stadtrat einen Eid auf die Einhaltung der deutschen Gesetze geschworen.

Zum Artikel „Ging die Geschäftsführerin bei Anti-Asyl-Demo zu weit?“ vom 23. Januar schreibt Katja Dwaronat aus Hohnstein:

Die Frage muss lauten: Darf Steffen Kunze das? Steffen Kunze hat als Stadtrat einen Eid auf die Einhaltung der deutschen Gesetze geschworen. Unser Grundgesetz – auf das wir Deutschen stolz sein können – garantiert neben vielen wunderbaren Freiheiten sowohl das Recht auf Asyl als auch die freie Wahl der Religion. Daran hat sich Steffen Kunze ohne Abstriche zu halten, andernfalls muss er seinen Stuhl räumen. Spielraum für freie Meinung und inhaltliche Kritik steht darauf aufbauend jedem zu. Es ist jedoch höchste Zeit, berechtigte Sorgen und Ängste von dumpfen Parolen und irrationaler Panikmache zu trennen.

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Als Stadtrat muss Steffen Kunze außerdem Schaden von Bad Schandau abwenden. Mit seinem wahnhaften Getue hat er in eigener Person dem Tourismusgewerbe der gesamten Region geschadet. Die Stirn zu haben, Frau Strohbach (Anm.d.R.: Geschäftsführerin der Bad Schandauer Kur- und Tourismus GmbH) anzugreifen, weil sie den Ruf ihrer Stadt, die Existenzgrundlage vieler Menschen und die Früchte harter Arbeit verteidigen wollte, ist ungeheuerlich. Der Stadt stünde es gut zu Gesicht, sich in vollem Umfang hinter Frau Strohbach zu stellen. Für mich hat sie einen Orden verdient.