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Freie Fahrt auf der Mühltorgasse

Früher sorgten Stadtwächter dafür, dass in die mittelalterlichen Städte niemand hineingelangen konnte, der dort unerwünscht war. Heute ist das nicht mehr nötig. Doch dafür muss sich jetzt so eine Altstadt wie die Bautzener des Ansturms der vierrädrigen Gefährte erwehren.

Früher sorgten Stadtwächter dafür, dass in die mittelalterlichen Städte niemand hineingelangen konnte, der dort unerwünscht war. Heute ist das nicht mehr nötig. Doch dafür muss sich jetzt so eine Altstadt wie die Bautzener des Ansturms der vierrädrigen Gefährte erwehren. Deshalb errichtete man vor Jahren an der Mühltorgasse einen Poller, der hoch- und runtergefahren werden konnte, um nur die Fahrzeuge durchzulassen, die am Wendischen Kirchhof etwas zu suchen hatten.

Doch das ist nun mittlerweile auch schon wieder Geschichte. An der Stelle, wo früher der Poller war, ist jetzt eine runde Eisenplatte fest verschraubt. Da fährt nichts mehr hoch und runter. Wie soll ich das nun deuten? Ist es eine Kapitulation vor der Blechlawine? Oder ist es nur die Einsicht in die Notwendigkeit, dass manch einer bis zur Michaelis-Kirche fahren muss, weil er nicht mehr gut zu Fuß ist? Oder hat einfach nur die Technik nicht mehr das gehalten, was sie versprochen hatte? Das fragt sich

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