SZ +
Merken

Freie Wähler stehen zu städtischem Altenheim

Die Freien Wähler ziehen mit 16 Kandidaten in den Wahlkampf um Stadtratssitze. Und das auch mit Überraschungen.

Teilen
Folgen

Von Jens Fritzsche

Durchaus prominent besetzt. So könnte die Kandidaten-Liste überschrieben werden, mit der die Freien Wähler ins Rennen um die Stadtratssitze in Radeberg gehen. Mittwochabend kürten sie im Forsthaus Großerkmannsdorf ihre Kandidaten – und der aktuelle Fraktionschef im Stadtrat, Detlev Dauphin, zeigt sich durchaus begeistert, „dass wir so viele gute Leute gewinnen konnten“, wie er sagt.

So treten etliche aktuelle Stadträte erneut an: Neben Detlev Dauphin sind das Roland Schmidt, Cindy Gröber, Wolfgang Seifert und Großerkmannsdorfs Ortsvorsteher Harry Hauck. Zudem wollen einige Großerkmannsdorfer Ortschaftsräte künftig auch im Stadtrat aktiv werden – und mit dem vom Großerkmannsdorfer Karneval bekannten Jürgen Schneider alias „Pater Jürgen“ und dem durchaus prominenten Holzkünstler Dirk Hantschmann stehen weitere bekannte Namen auf der mit 16 Plätzen besetzten Kandidatenliste.

Eine sichere Stimmen-Bank dürften dabei wieder Detlev Dauphin und Harry Hauck sein – beide hatten bei der vergangenen Wahl mit 787 und 690 Stimmen für viele Prozente gesorgt. Christoph Heinze – mit 618 Stimmen ebenfalls ein Pfund – war bereits während der Legislatur aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden und tritt diesmal nicht mehr an.

Beschlossen wurden aber nicht nur Namen, sondern auch Inhalte, mit denen bei der Wahl am 25. Mai gepunktet werden soll. So stehen die Freien Wähler beispielsweise zur weiteren städtischen Trägerschaft des Altenheims. Ganz oben auf der Themen-Liste steht zudem der weitere Ausbau der Barrierefreiheit in Radeberg – und damit auch ein behindertengerechter Zugang zu Schloss Klippenstein, was bisher nur mit großen Mühen möglich ist.

Ein wichtiges Thema ist auch für die Freien Wähler zudem die Schaffung neuer Wohngebiete und Gewerbegebiete. Wobei das durchaus mit Bedacht erfolgen müsse, heißt es im Programm. Stark machen will man sich zudem für die Benutzung der Turnhallen für Sportvereine während der Schulferienzeiten und eine Verbesserung der Schülerbeförderung.