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Freitag kommt die Baude unter den Hammer

Für die Schleißbergbaude wird bei einer Auktionin Berlin ein finanzkräftiger Investor gesucht.

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Von Carolin Barth

An diesem Freitag wird es für die traditionelle Schleißbergbaude in Ohorn ernst: Ab 11 Uhr kommt das Objekt beim Auktionshaus Deutsche Grundstücksauktionen AG in einem Berliner Hotel unter den Hammer. Das Mindestgebot liegt bei 49000 Euro. Mit der Versteigerung hofft die Gemeinde, die ehemalige Jugendherberge vor dem Verfall bewahren zu können. Seit mehr als einem Jahr steht die Baude leer. Nach dem Weggang der letzten Betreiber Karl und Birgit Dotten wurde vergeblich ein Käufer gesucht, da Ohorn die Unterhaltung des Gebäudes finanziell nicht mehr bewältigen kann. Zudem ist das gut 900 Quadratmeter große Objekt stark modernisierungsbedürftig. Ob sich ein Käufer findet, bleibt fraglich. Denn auf den potenziellen Investor kämen schätzungsweise 750000 Euro Folgekosten zu, um die denkmalgeschützte Baude für Gäste nach heutigen Ansprüchen wieder flott zu machen. So müssten Dach, Fenster. Heizung und Sanitärtechnik erneuert werden. Im November war die Versteigerung im Ohorner Gemeinderat beschlossen worden. Die Entscheidung war den Räten nicht leicht gefallen. Die Schleißbergbaude ist ein Ohorner Wahrzeichen. Die Gemeinde hofft, dass es nach einem erfolgreichen Verkauf erhalten und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich wird. Auf ein Wort