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Genossenschaft investiert in Plattenbauten

In Freital-Zauckerode bekommen weitere Häuser neue Heizungen. Das hilft sparen.

Im Plattenbaugebiet Zauckerode werden 105 Wohnungen modernisiert.
Im Plattenbaugebiet Zauckerode werden 105 Wohnungen modernisiert. © Andreas Weihs

Die Freitaler Wohnungsgenossenschaft gibt dieses Jahr rund 1,5 Millionen Euro aus, um den Bestand weiter zu modernisieren. So wird in zwei weiteren Wohnblöcken in Zauckerode gebaut. Das betrifft 105 Wohnungen. Es geht um neue Heizanlagen sowie die Warmwasserversorgung. Zudem werden alte Abwasserleitungen getauscht. Bisher hatten die einzelnen Wohnungen noch jeweils eine Gastherme. 

Das ist nun Geschichte. Die Genossenschaft lässt die Blöcke an das zentrale Fernwärmesystem anschließen, das seit einigen Jahren insbesondere in Zauckerode entsteht. Auch andere Vermieter, so die Wohnungsgesellschaft Freital, stellen in ihren Häusern die Wasser- und Wärmeversorgung um. Zudem wird bei zwei Wohnblöcken der Genossenschaft der Dachbelag erneuert.

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Eigentlich wollte die Genossenschaft in diesem Jahr auch im Stadtteil Hainsberg die Plattenbauten entsprechend modernisieren und die Warmwasserversorgung erneuern. Dafür waren bereits 650.000 Euro eingeplant. Das ist erst einmal vertagt. Die Geschäftsführung begründet das mit zu harten Corona-Auflagen.

In Bannewitz jedoch können die Arbeiten umgesetzt werden.  In der Windbergstraße 14 bis 24 werden ebenfalls die Heizungs- und Wasserstränge saniert. Im nächsten Jahr folgen die Hauseingänge 8 bis 12. Das kostet insgesamt 585.000 Euro. 

Die Genossenschaft verfügt derzeit über 2.444 Wohnungen in Freital, Wilsdruff, Bannewitz und in Rabenau, darunter auch einige Nachwendebauten. Hinzu kommen Gewerberäume, Garagen und Stellplätze. Im Schnitt liegt die Kaltmiete bei 4,94 Euro. "Die günstigsten Wohnungen sind ab 3,80 Euro je Quadratmeter zu haben", wirbt Friedrike Ebert vom Vorstand. Günstiger Preis und gute Lage generieren eine nicht nachlassende Nachfrage. So liegt der Leerstand lediglich bei 1,9 Prozent.

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