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Freude auf Wiedersehen mit russischen Austauschpartnern

Clara Ankerhold, Schülerin am Radebeuler Gymnasiums Luisenstift, berichtet von der Russland-Reise ihrer Klasse 10: Früh morgens machten wir uns per Bus auf den Weg nach Berlin, um den Flug nach St. Petersburg anzutreten.

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Clara Ankerhold, Schülerin am Radebeuler Gymnasiums Luisenstift, berichtet von der Russland-Reise ihrer Klasse 10:

Früh morgens machten wir uns per Bus auf den Weg nach Berlin, um den Flug nach St. Petersburg anzutreten. Wir, das sind die Russisch-Schüler der 10. Klasse des Luisenstifts. Alle freuten sich darauf, ihre russischen Austauschpartner, die bereits vergangenen März nach Radebeul gekommen waren, wieder zu sehen. Allerdings waren wir ziemlich aufgeregt, da wir nicht wussten, was uns im fernen Russland erwartete. Im Flughafen von St. Petersburg wurden wir freudig von unseren Gastfamilien erwartet. Überraschenderweise befand sich der Flughafen weit außerhalb der Stadt, die meisten waren erst nach einer etwa dreistündigen Autofahrt „zu Hause“.

Während unseres zehntägigen Aufenthaltes in St. Petersburg besichtigten wir Sehenswürdigkeiten wie Eremitage und Christi-Auferstehungs-Kathedrale. Ein Highlight waren „die Brücken bei Nacht“, die sich öffnen, damit die Schiffe in den Hafen einfahren können.

Als Russlandreisender sollte man sich von dem Gedanken verabschieden, seinen Tag genau durchplanen zu können. Zumindest, wenn man mit Russen unterwegs ist. Alle deutschen Schulmuffel können froh sein, dass sie in Russland nicht zur Schule gehen. Dort findet nämlich auch am Sonnabend Unterricht statt. Außerdem müssen, zumindest in unserer Partnerschule, die Schüler sich an eine Kleiderordnung halten. Russische Schulmädchen legen oft eine immense Kreativität an den Tag, ihre Haare in allen erdenklichen und unerdenklichen Zopfvarianten zu frisieren.