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Friedensrichterin will vierte Amtszeit

Die Käbschütztaler Friedensrichterin Ulla Hösel hat in der letzten Gemeinderatssitzung ihre erneute Bewerbung für dieses Amt übergeben.

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Käbschütztal. Die Käbschütztaler Friedensrichterin Ulla Hösel hat in der letzten Gemeinderatssitzung ihre erneute Bewerbung für dieses Amt übergeben. „Ich möchte mich noch einmal zur Wahl stellen, mich nicht aufs Altenteil schieben lassen. Jetzt als Rentnerin habe ich viel Zeit“, sagt die frühere Leiterin den Seniorenparks „Carpe diem“ in Meißen, die bereits seit 15 Jahren als Friedensrichterin tätig ist. Eine Amtszeit dauert jeweils fünf Jahre. „Ich freue mich, dass Frau Hösel noch einmal antritt“, sagte Bürgermeister Uwe Klingor (CDU). Leider habe er eine Fehlinformation gehabt, nach der sie nicht mehr für das Amt zur Verfügung stehe, sagte er auf Nachfrage der SZ.

Weitere Bewerbungen für das Amt müssen bis zum 12. Februar in der Gemeindeverwaltung in Krögis schriftlich eingereicht werden. Bedingung für das Ehrenamt ist unter anderem, dass diejenigen nicht beruflich mit Rechtsfragen beschäftigt sind. Der Gemeinderat wählt dann einen Friedensrichter oder eine Friedensrichterin, falls es mehrere Bewerber gibt. Die endgültige Entscheidung trifft das Amtsgericht Meißen. Friedensrichter haben die Aufgabe, kleinere Streitigkeiten zu schlichten und damit ein Gerichtsverfahren möglichst zu vermeiden. (SZ/jm)

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