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Friedersdorf behält seinen Rat

Die Einwohner können im Mai auch einen Ortschaftsrat wählen. Der könnte deutlich jünger werden als der bisherige.

Von Romy Kühr

Zur Kommunalwahl treten 16 Bewerber für den Ortschaftsrat in Friedersdorf an. Sieben Kandidaten hat die CDU-Fraktion aufgestellt, neun Friedersdorfer gehen für die Freie Wählergemeinschaft ins Rennen. Insgesamt wird der Ortschaftsrat acht Mitglieder haben. Ortsvorsteher Günter Hamisch freut es besonders, dass viele junge Leute im Rat mitmischen wollen und auch neue Kandidaten sich für die Mitarbeit interessieren. Der jüngste Bewerber ist 30 Jahre alt. „Das zeigt, dass die Leute mitbestimmen und die Identität von Friedersdorf erhalten wollen“, so Hamisch. „Wir wollen nicht bloß ein Anhängsel von Neusalza-Spremberg sein“, sagt er mit Blick auf die Eingemeindung vor einigen Jahren. Deshalb hatte sich der Ortschaftsrat dazu positioniert, dass er auch weiterhin ein eigenes Ortsgremium in Friedersdorf bilden will. Hamisch selbst ist jetzt als Ortsvorsteher wieder gewählt worden. Die Wahl hat der Ortschaftsrat vorgenommen, nicht wie bei Bürgermeistern üblich, die Einwohner. Hamisch will weiterhin für seinen Ort sprechen und kandidiert deshalb diesmal auch für den Stadtrat in Neusalza-Spremberg. Es gebe viele Themen, die er weiter verfolgen will. „Es ist gut, wenn die Einwohner einen Ansprechpartner vor Ort haben.“ Als Beispiel nennt er die Flutereignisse. Er und die anderen Kandidaten wollen sich aber auch dafür stark machen, dass Löschteiche saniert, Wanderwege erhalten werden und die Infrastruktur ausgebaut wird.

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