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Frischekur für Plattenbauten

Die Wohnungsgenossenschaft investiert in Neubauten und die Sanierung des Altbestandes.

Der Rohbau für das neue Wohnhaus in der Liebigstraße 10 wächst: Kürzlich wurde die Betondecke über dem ersten Obergeschoss eingebaut. Bereits im Frühjahr kommenden Jahres sollen dort neun Familien in Drei-, Vier- und Fünfraumwohnungen ein neues Zuhause finden. Diese Wohnungsgrößen sind in Dresden derzeit besonders gefragt. Darauf reagiert die Wohnungsgenossenschaft Glückauf Süd (WGS) mit dem Neubau und investiert 2,2 Millionen Euro.

Doch auch der Altbestand wird derzeit auf Vordermann gebracht. So ist die Sanierung der Plattenbaufassaden am Zelleschen Weg mittlerweile abgeschlossen. Gebaut wird noch an den Fassaden im Innenhof der Gebäude am Räcknitzer Weg und an der Räcknitzhöhe. Dort ist etwa die Hälfte fertiggestellt. Noch in diesem Jahr werden auch die Häuser in der Münchner, der Würzburger und der Nöthnitzer Straße in neuen Farben erstrahlen. Mit dem Anbau neuer Balkone soll die Wohnqualität für die WGS-Mieter weiter verbessert werden. In der Bernhardstraße genießen die Anwohner bereits die warmen Sonnentage, in der Kurt-Frölich-Straße werden die Balkone derzeit noch montiert. Langfristig will die zweitgrößte Dresdner Wohnungsgenossenschaft noch weitere Wohnblöcke damit ausstatten.

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Mit den sogenannten Strangsanierungen werden die technischen Anlagen der Wohnhäuser modernisiert. So wurde mit den Umbauarbeiten an den Heizungsanlagen in der Muldaer Straße 10–16 und in der Eisenstuckstraße bereits begonnen. Landschaftsgärtner wurden beauftragt, die Außenanlagen der WGS-Häuser zu gestalten. Doch es gibt auch Grünflächen, wo die Mieter noch selbst gärtnern. Eigens dafür hat sich der Verein Apfelgarten Strehlen gegründet, der seit Mai eine Rasenfläche der WGS in der Teplitzer Straße 2 bewirtschaftet. Hinter dem Videoworld-Gebäude sollen Beete angelegt, Obstbäume gepflanzt und eine Sitzecke eingerichtet werden. (noa)