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Frischer Asphalt für die Badstraße

Zwischen der Radeberger Mozartstraße und An der Ziegelei wird es eng. Eine Hürde muss das Projekt noch nehmen.

© Thorsten Eckert

Von Thomas Drendel

Radeberg. Die Badstraße in Radeberg ist eine der am meisten befahrenen Straßen der Stadt. Tausende Autos rollen hier entlang. Nach Angaben der Stadtverwaltung muss der Asphalt jetzt ausgetauscht werden. Zwischen dem Abzweig Mozartstraße und der Straße „An der Ziegelei“ ist die Fahrbahn inzwischen so verschlissen, dass die Arbeiten notwendig werden. So fehlt mittlerweile die Rauigkeit des Asphalts, außerdem sind Ausbrüche an den Kanten und Kurven festgestellt worden. „Bohrungen haben zudem gezeigt, dass der Haftverbund zwischen den Asphaltschichten teilweise nicht mehr gegeben ist“, teilt OB Gerhard Lemm mit. Grund ist die starke Verkehrsbelastung der letzten Jahre. Auch die vorgesehene Nutzungsdauer von 25 Jahren für die Straße sei inzwischen erreicht und machen die Erneuerung der Asphaltdecke unumgänglich. Die Arbeiten wurden bereits öffentlich ausgeschrieben. Eine Hürde hat das Projekt noch zu nehmen. Der Technische Ausschuss der Stadt Radeberg muss noch zustimmen. Schwierigkeiten dürfte es allerdings keine geben, zumindest was die Finanzierung angeht. Die Kosten in Höhe von 118 000 Euro trägt zu großen Teilen der Freistaat. Die Stadt muss lediglich knapp 11 000 Euro zahlen. Wann die Arbeiten genau stattfinden und wie lange sie dauern, steht noch nicht fest. Voraussichtlich werden sie in den Sommerferien in wenigen Wochen beginnen.

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Autofahrer dürften die Behinderungen deutlich zu spüren kommen. Als Umleitungsstrecke kommt nur die Christoph-Seydel-Straße infrage mit entsprechenden Wartezeiten an den Ampeln oder die weiträumige Umfahrung über Lotzdorf. Der untere Teil der Badstraße in Richtung Stadtmitte wurde bereits vor einigen Monaten erneuert, mit erheblichen Auswirkungen auf den Straßenverkehr. Zuerst war die Oberstraße ab der Pulsnitzer Straße dicht, dann die Badstraße am Ärztehaus. Mitunter gab es kilometerlange Umleitungsstaus.

Besonders betroffen waren Patienten der Praxen im Ärztehaus. Denn die Zufahrt zum Parkplatz war wochenlang nur über eine provisorische Straße möglich.

Die Arbeiten hatten rund anderthalb Millionen Euro gekostet. Gut 800 000 Euro davon waren städtische Mittel. Sie wurden vorrangig für Fußwege und neue Straßenbeleuchtung verwendet. 400 Meter Abwasserkanäle und 537 Meter Anschlüsse, Gasleitungen und Kanäle für Trinkwasser wurden bei den Arbeiten damals ebenfalls installiert. Außerdem ist die Oberstraße seitdem nun aus Richtung Badstraße keine Einbahnstraße mehr. Zumindest bis zur Einfahrt zum Parkplatz gegenüber der Wohnbau Radeberg. Bei dem jetzt anstehenden Bauprojekt dürfte alles schneller gehen, da diesmal nur die obere Asphaltschicht erneuert wird.