SZ +
Merken

Frühlingsfest lockt viele Menschen in die Kamenzer Innenstadt

Mit Schlemmermeile, Modenschau und Oster-Angeboten zeigte sich die City am Sonntag von ihrer besten Seite.

Teilen
Folgen

Von Kerstin Unterstein

Es lag wohl nicht nur am angenehmen Wetter, aber auch dieses hatte einen nicht unwichtigen Anteil daran, dass beim gestrigen Frühlingsfest richtig was los war in der Kamenzer Innenstadt. Viele Angebote rund um das Osterfest hatten etwa 75 Geschäfte für ihre Kunden vorbereitet. Natürlich gehörten süße Leckereien, ein Buch oder eine CD schon hinein ins Osternest. Aber auch „häschenscharfe“ Teile für drüber oder drunter konnten erworben werden.

Modells sind aufgeregt

Arite Brockmann schaute bei ihrer Modenschau schon ein paar Wochen voraus, präsentierte sie doch festliche Kleidung, zum Beispiel auch für Jugendweihe oder Schulabschluss. Davor, so Arite Brockmann, sei sie immer fürchterlich aufgeregt, ob auch alles klappen würde. Schließlich seien auf dem grünen Laufsteg für sie nur Hobby-Modells unterwegs.

Eine von ihnen, die Kamenzerin Irmgard Thor, zeigte mit viel positiver Ausstrahlung Mode für die reifere Generation – und erntete besonderen Beifall. Als junge Frau habe sie schon mal auf dem Laufsteg gestanden. Im letzten Jahr sei sie angesprochen worden von Arite Brockmann und habe zugesagt. Gestern wurden nun unter anderem von ihr die Trends für Frühling und Sommer dieses Jahres vorgestellt. Mut zu Farben wie Gelb oder Türkis sei dabei ebenso angesagt wie die klassischen Kombinationen mit schwarz, weiß oder rot.

Ranzen schon gekauft

Ebenso voraus gedacht wurde bei den Angeboten rund um Schulranzen und Zuckertüten. So konnte sich der Nachwuchs beim Frühlingsfest auf den großen Tag im August freuen und Mutti beruhigt nach Hause gehen: „Den Ranzen haben wir schon gekauft. Und wie die Wunschzuckertüte unserer Tochter aussieht, wissen wir auch, aber das soll noch eine Überraschung bleiben“, sagt eine Mutter.

Annett Merbitz hatte zudem mit einem Stand auf dem Markt daran gedacht, dass die Jüngsten vielleicht nicht mit Mutti in jedes Geschäft laufen möchten. Sie hatte einen Basteltisch eingerichtet, der viele Interessenten fand und fast ständig dicht umlagert war.

Auch Armin Burkhardt von der City-Initiative war zufrieden mit dem großen Besucherstrom. Die Händler ließen sich viel einfallen. Und irgendwie hätte es diesmal besonders gut funktioniert, dass die Geschäfte mit ihren Aktionen wirklich im Mittelpunkt des Geschehens standen. Gegessen und getrunken konnte auch werden, und das nicht nur auf der Luxemburgstraße, die zur Schlemmermeile mit Musik wurde.

Einkauf nach dem Auftritt

Durch ihren Auftritt auf dem Laufsteg ließ sich Irmgard Thor übrigens nicht davon abhalten, im Anschluss daran gemütlich und entspannt durch die belebte Innenstadt zu schlendern. Dabei kaufte sich an so manche Stelle etwas ein. Die vollen Beutel trug ihr Mann ihr gern nach Hause.