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„Für das Tourleben muss man geboren sein“

Stefan Mross geht 2015 wieder auf große Deutschlandreise. Er gastiert in 60 Städten – im Februar auch in Hartha.

Herr Mross, im Frühjahr gehen Sie mit ihrer Unterhaltungsshow „Immer wieder sonntags – unterwegs“ auf deutschlandweite Tournee. Was macht diese Sendung für Sie so einzigartig?

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Sie verspricht Spaß, gute Laune und Musik. Nach diesem Prinzip ist auch die Tournee gestaltet. Ich präsentiere die Show in 60  Konzertsälen. Es ist bisher eine meiner längsten Tourneen. Ein Höhepunkt ist dabei die deutsche Musik. Die Show macht einfach Spaß – den mitwirkenden Künstlern und den Zuschauern.

Worauf dürfen sich die Zuschauer freuen? In welche Rolle werden Sie dieses Mal schlüpfen?

Ich werde wieder in den unterschiedlichsten Rollen zu sehen sein, zum Beispiel als Opa Mross mit Frau Wäber und als der Bulle aus Bayern. Mir macht es einfach viel Spaß mich in die verschiedenen Personen zu verwandeln. „Immer wieder sonntags“ ist eine der wenigen Unterhaltungsshows, die diese Showeinlagen präsentieren. Und das macht sie so besonders.

Was können die Zuschauer von den recht unterschiedlichen Künstlern im Programm erwarten?

Wie es die Künstlerliste schon zeigt, wird es sehr abwechslungsreich. Anita und Alexandra sind seit 25 Jahren zwei Vollprofis. Wolkenfrei ist eine Newcomer-Gruppe, die momentan die Hitliste stürmt. Patrick Lindner punktet sowohl mit Gesangstalent, als auch mit der großen Gabe zu schauspielern. Mara Kayser ist die Balladenkönigin schlechthin. Geraldine Olivier verzaubert das Publikum durch ihre frische und aufgeschlossene Art. Frau Wäber strapaziert wieder alle Lachmuskeln und Maria Levin überrascht mit ihrer einzigartigen Stimme.

Sie werden vier Monate lang gemeinsam unterwegs sein. Ist das Tourleben nicht anstrengend?

Nein. Man lernt sich kennen und wird zu einer Familie. Wenn es hinter den Kulissen klappt, funktioniert es auch auf der Bühne. Das Publikum spürt das. Das Tourleben besteht aus ständigem Kofferpacken, Autobahnfahrten, unterschiedlichen Städten und verschiedenem Publikum. Jeder Tag ist eine neue Herausforderung. Dafür muss man einfach geboren sein. Genau das lieben wir.

Sie touren mit der Sendung bereits zum vierten Mal durch Deutschland. Welche Momente bleiben da in Erinnerung?

Oh, da gibt es so viele. Jede Tournee bringt tolle Ereignisse. Man lernt bei jedem Mal dazu und wird besser. Zu jeder Tour gibt es besondere Erinnerungen und Erfahrungen, die man mitgenommen hat. Dieses Jahr freue ich mich erneut auf zahlreiche Höhepunkte mit der ganzen Mannschaft.

Vor genau 25 Jahren haben Sie den Grand Prix der Volksmusik gewonnen und mit gerade einmal 13 Jahren den Durchbruch in der Volksmusik- und Schlagerwelt geschafft. Wie hat sich Ihr Leben seitdem verändert?

Von heute auf morgen war alles anders. Es war einer der schönsten Momente in meinem Leben. Aber ich habe meinen Alltag nicht vergessen, bin weiter zur Schule gegangen und habe meine Kindheit genossen, bevor ich mich dann entschieden habe, auf die große Bühne zu wechseln. Diese Zeit darf einem nicht genommen werden. Ich bin froh, diesen Weg gegangen zu sein.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Ich bin natürlich stolz auf alles Erreichte. Egal ob positiv oder negativ, es sind Erfahrungen, die einen weiterbringen. Ohne diese wäre ich heute nicht so, wie man mich kennt. Ich habe das große Glück, einen Beruf auszuüben, der mir sehr liegt und der mir Spaß macht. Für diese Chance bin ich sehr dankbar.

Inzwischen sind Sie ein Entertainer. Was ist Ihr Schlüssel zum Erfolg?

Ich bin gern auf der Bühne und liebe den direkten Kontakt mit dem Publikum. Da ergeben sich häufig die schönsten und vor allem lebendigsten Moderationen. Das finde ich spannend, das ist überraschend, das macht Spaß.

Es fragte: Hanjo Betzold

Die Sendung „Immer wieder sonntags – unterwegs“ gastiert am 15. Februar in der HarthArena. Beginn ist um 16 Uhr. Karten gibt es beim Döbelner Anzeiger, im Treffpunkt am Niedermarkt 4 in Döbeln, Tel. 03431 67933511 und in weiteren bekannten Vorverkaufsstellen.

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