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Für Hexenfeuer genügt jetzt eine Anzeige

Derzeit wird überall schon wieder fleißig für die Hexenfeuer Ende des Monats gesammelt. Vor zwei Jahren führte die Stadt Großröhrsdorf schärfere Regeln für das Abbrennen offener Feuern ein. Jetzt wurden zwei Paragrafen präzisiert.

Derzeit wird überall schon wieder fleißig für die Hexenfeuer Ende des Monats gesammelt. Vor zwei Jahren führte die Stadt Großröhrsdorf schärfere Regeln für das Abbrennen offener Feuern ein. Jetzt wurden zwei Paragrafen präzisiert. Vorweg sei gesagt: Keine Änderungen gibt es für das Verbrennen von Gartenabfällen. Das bleibt praktisch verboten.

Für Lager- und Brauchtumsfeuer ist per Antrag die Genehmigung der Stadt einzuholen – mindestens eine Woche vor dem geplanten Termin. Dazu gehören auch die Hexenfeuer. Für die gibt es jetzt aber eine Erleichterung. Im Vorjahr flutete eine ganze Welle von Anträgen ins Rathaus. Und die müssen ja auch bearbeitet werden. Um einen Antragsstau zu vermeiden, genügt jetzt für Hexenfeuer am 30. April eine schriftliche Anzeige bei der Stadt. Aber auch die muss mindestens eine Woche vor dem Hexenfeuer im Rathaus eingehen. Damit sparen die Organisatoren auch die Verwaltungsgebühr.

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Weiterhin erlaubt bleiben Feuerchen abends im Grill oder der Feuerschale – in gemütlicher Runde. Die sogenannten Koch- und Grillfeuer. Auch ohne Extra-Antrag und behördlichen Stempel. Ein paar Bedingungen gab’s schon bisher dafür: Das Holz muss trocken und unbehandelt sein. Nach dem jüngsten Beschluss des Stadtrates kommen noch ein paar zusätzliche Auflagen dazu. Die Feuerstätte darf den Durchmesser von 1,50 Meter nicht überschreiten und der Holzhaufen darf nicht höher als einen halben Meter aufgeschichtet werden. Der Hintergrund: Offenbar wurde dieser Paragraf ausgenutzt und in riesigen Drei-Meter-Schalen ganze Holzberge abgefackelt, war im Stadtrat zu erfahren. Klagen von Anwohnern sind dann programmiert. Massive Beschwerden waren ja schon in der Vergangenheit der Grund für schärfere Regeln in der Polizeiverordnung gewesen. Die wurden nun ergänzt. Dieser Punkt stieß nicht bei allen Räten auf Beifall. Die Auflagen seien überzogen, gingen zu sehr ins Detail. Die Stadt sollte wie andere Kommunen bei der allgemeinen Klausel bleiben. Die große Mehrheit teilte den Einwand nicht und setzte den Feuerstätten Grenzen. (SZ/ha)