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Für Hoyerswerda-App und Freizeitpark

Marco Gbureck bewirbt sich als Kandidat der AfD für das Amt des Oberbürgermeisters.

Marco Gbureck ist gelernter Bäcker und Orthopädietechniker. Er führte ein mittelständisches Unternehmen, zog zunächst für die CDU in den Stadtrat ein, bei der letzten Kommunalwahl für die AfD.
Marco Gbureck ist gelernter Bäcker und Orthopädietechniker. Er führte ein mittelständisches Unternehmen, zog zunächst für die CDU in den Stadtrat ein, bei der letzten Kommunalwahl für die AfD. © Foto: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Die überwiegende Mehrheit der fünf Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl hat ihr jeweiliges Wahlprogramm im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Marco Gbureck, Kandidat der Alternative für Deutschland (AfD), hat seines im Internet veröffentlicht. 

Der 43-Jährige stellt sich und seinen Werdegang darin vor und betont für den Fall seiner Wahl: „Einige Mitbewerber wollen nach eigenen Aussagen ihr Parteibuch zur Ausübung des Amtes in der Schublade lassen. Ich stehe zur Alternative für Deutschland und deren Inhalte und werde dieses nicht verstecken. Der Wählerauftrag ist, als Oberbürgermeister für alle Menschen in Hoyerswerda da zu sein und unsere Heimat in all ihren wundervollen Facetten als Wirtschaftsstandort, Kulturraum, Sportstadt, Tourismusgebiet und vielem mehr voran zu bringen.“ Sein Slogan ist „Besser Hoy-te als morgen“. Das Programm umfasst die Hauptthemen Stadtentwicklung & Infrastruktur, Familie & Wohnen sowie Tourismus, jeweils mit weiterführenden Unterthemen. Marco Gbureck spricht sich für die Schaffung einer Sonderwirtschaftszone aus, die Entwicklung des Scheibe-Sees samt Uni-Campus und des Industriegeländes. Vieles, was derzeit schon läuft beziehungsweise angeschoben wurde – wie den Bürgerhaushalt oder Mitmachfonds –, findet er gut. Er will aber in Zukunft Ehrenamtler besser würdigen.

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Der aktuelle Oberbürgermeister, so schreibt Marco Gbureck, spricht davon, „dass wir keine Industriestadt sind, sondern eine Dienstleistungsstadt! Diese Meinung teile ich nicht. Ohne Industrie gehen wir ein.“

Eine seiner zentralen Idee ist die Entwicklung einer App für Hoyerswerda und das Seenland, in der man von der Wassertemperatur der Seen über die Bereitschaftsdienste der Ärzte bis hin zu Historischem, Aktuellem und Ausgehtipps so ziemlich alles über die große Kreisstadt und die Region abrufen kann. Die kostenlose App soll vermarktet werden und somit auch Geld einspielen.

Im Bereich Sport spricht Marco Gbureck ein Projekt an, das schon vor Jahren auftauchte, aber stets an den Kosten scheiterte: „Mit der neuen Mehrzweckhalle erhoffe ich mir ein größeres und umfangreiches sowohl nationales als auch internationales Sportangebot wie Länderspiele oder Meisterschaften. Große sportliche Höhepunkte müssen in die Stadt geholt werden, auch um nach außen ein starkes Bild abzugeben, aber immer unter Berücksichtigung der Kosten.“

Der eben erst eröffnete Caravanstellplatz mit fünf Plätzen soll seinen Ideen nach zu einem Caravanpark erweitert werden. Er wirft auch die Idee eines „großen Freizeitparks“ in den Ring. „Gastronomen, Handwerker und selbst der kleine Laden an der Ecke profitieren davon. Städtische Wirtschaftsunternehmen werden mehr Umsätze generieren“, erklärt Marco Gbureck, der selbst als Vermieter, unter anderem für eine Ferienwohnung in der Altstadt, tätig ist.

Er tritt dafür an, die Lausitzhalle nicht nur zu retten, sondern als Veranstaltungsstätte in der Region wieder nach vorn zu bringen. „Im Zuge des Strukturwandels und durch Fördermaßnahmen werden hier Mittel und Wege gefunden werden, unser kulturelles Zentrum zu erhalten.“

Alles in allem schätzt er am Ende seines Programms ein: „Wir haben Projekte aufgezeigt, die realisiert werden können, wenn die angedeuteten Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden.“

https://www.facebook.com/afdmarcogbureck/

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