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Für Kitas muss Geld da sein

über Fördermittel für Kitas

Madeleine Siegl-Mickisch

Kitas sind für viele Kommunen wie die zwei Seiten einer Medaille. Zum einen Aushängeschild. Schließlich lässt sich mit einer gesicherten Kinderbetreuung punkten, um als Wohnort für junge Familien attraktiv zu sein. Und welcher Bürgermeister schaut nicht gern und voller Stolz zu besonderen Anlässen mal in seiner Kita vorbei?

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Für die Kämmerer dagegen bedeuten Kitas vor allem große Zahlen auf der Ausgaben-Seite. Denn die Einrichtungen kosten immer Geld. Stehen Bauarbeiten an, muss die Gemeinde Mittel aufbringen, selbst wenn es auch Fördergeld dafür gibt. Und obwohl Eltern für den Platz monatlich ordentlich löhnen, müssen die Gemeinden stets auch für die Betriebskosten zuschießen. Tendenz steigend.

Das Land gibt zwar ebenfalls einen Anteil, allerdings trotz steigender Kosten seit Jahren auf dem selben Niveau. Viele Kommunen hoffen, dass sich daran etwas ändert, dass der Freistaat künftig mehr beisteuert. Vielleicht bewegt sich da ja bald tatsächlich etwas, immerhin sind dieses Jahr Landtagswahlen.

Eine Garantie ist das freilich nicht. Möglicherweise gibt es höhere Zuschüsse für Betriebskosten, aber weniger Fördermittel für Investitionen. Wie man das Blatt auch wendet: Ein Zuschussgeschäft werden die Kitas bleiben. Aber sind sie das nicht wert? Schließlich wollen für die Kinder doch alle nur das Beste. Oder?