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Meißen

Für Nachtschwärmer reserviert

Das Amt für Stadtmarketing sucht Bürger, die zur Langen Nacht ihre Gärten, Höfe oder Häuser öffnen.

Nachtschwärmer und Kulturfreunde können am 7. September ab 18 Uhr bei der Langen Nacht der Kunst, Kultur und Architektur in Meißen wieder nach Herzenslust Flanieren, Entdecken und Genießen.
Nachtschwärmer und Kulturfreunde können am 7. September ab 18 Uhr bei der Langen Nacht der Kunst, Kultur und Architektur in Meißen wieder nach Herzenslust Flanieren, Entdecken und Genießen. ©  Claudia Hübschmann

Meißen. Der 7. September ist für Nachtschwärmer reserviert. Nachdem für diesen Tag die letzten Töne des an diesem Wochenende stattfindenden Chorfestivals verklungen sind, können Kulturbegeisterte gleich in der Altstadt bleiben und ab 18 Uhr Kunst, Kultur und Architektur im Zuge der Langen Nacht an vielen Orten in Meißens historischem Stadtkern genießen.

Das diesjährige Motto „traditionell anders“ verspricht eine abwechslungsreiche Lange Nacht voller Überraschungen, teilte Christian Friedel, der Leiter des Amtes für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur, mit. Auch in diesem Jahr werden nicht nur kulturelle Einrichtungen wie das Theater oder der Meißner Dom im Fokus stehen, auch Gärten, Hinterhöfe, Kellergewölbe, Plätze und Dachböden werden zur Bühne.

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Aufgrund der sehr guten Resonanz im letzten Jahr ist das Amt für Stadtmarketing, Tourismus und Kultur auch 2019 auf der Suche nach Eigentümern, die ihre Gärten, Hinterhöfe, Kellergewölbe oder sogar Wohnräume für einen Abend öffnen, um Interessierten zu zeigen, welche architektonischen Schätze Meißen aufzuweisen hat. 

Nachdem das Motto „Unentdeckte Orte“ bereits 2017 Tausende Neugierige nach Meißen lockte, gab es 2018 die Fortsetzung unter dem Titel „Noch mehr unentdeckte Orte“. Im Mittelpunkt standen Gebäude, Plätze und Erlebnisse in Meißens Altstadt. Das Kornhaus auf dem Domplatz wurde mit Licht besonders in Szene gesetzt.

Viele private Eigentümer haben ihre Gebäude in den letzten Jahren liebevoll hergerichtet. Oft verbergen sich hinter den Fassaden lauschige Innenhöfe, romantische Gärten und originell sanierter Wohnraum. Dabei muss es nicht gleich der freie Zugang zu Haus und Hof sein, der zur Langen Nacht gewährt wird. 

Auch Führungen für kleine Gruppen sind denkbar oder ein Tor zum Innenhof, das geöffnet wird, sodass Architekturfans einen Blick hinter die Fassade werfen können. Privatpersonen, die ihre Immobilie zur Langen Nacht der Öffentlichkeit zugänglich machen, erhalten eine kleine Aufwandsentschädigung von 50 Euro. 

Falls zusätzlich noch ein kultureller Beitrag, wie eine Lesung, Konzert, eine Filmvorführung oder Ähnliches, angeboten wird, erhöht sich die Aufwandsentschädigung auf 75 Euro. Aus Budgetgründen kann jedoch nur eine begrenzte Anzahl von privaten Immobilien hinzugezogen werden.

Interessensbekundungen von privaten Immobilieneigentümern können bis zum 30. Juni an das Amt für Stadtmarketing, Christian Friedel, Telefon 03521 467420, E-Mail: [email protected] geschickt, werden. (SZ)

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