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Furcht vor Risiko

Radebeul. Das Senken des Wasserpreises von 4,80 Mark auf 4,52 Mark pro Kubikmeter (SZ berichtete) ist im Stadtrat nicht nur auf Zustimmung gestoßen. Die FDP bezeichnete die auf den Zeitraum vom 1. Mai 2000 bis zum 30. April 2001 festgesetzte Senkung als einen Erfolg der Privatisierung.

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Radebeul. Das Senken des Wasserpreises von 4,80 Mark auf 4,52 Mark pro Kubikmeter (SZ berichtete) ist im Stadtrat nicht nur auf Zustimmung gestoßen. Die FDP bezeichnete die auf den Zeitraum vom 1. Mai 2000 bis zum 30. April 2001 festgesetzte Senkung als einen Erfolg der Privatisierung. Radebeul setze damit ein Zeichen. Bürgerforum, PDS und SPD freuten sich über die Verringerung. Die Freien Wähler dankten dem Eigenbetrieb für diese Entwicklung, erwähnten aber auch ein Risiko durch die desolate Situation des Trinkwasserverbandes Brockwitz-Rödern. Die CDU bezog sich ebenfalls auf diese Lage. Sie sagte jedoch, sie vertraue auf die Aussage des OB. Er schließe Risiken aus.
Zwei Räte stimmten gegen die Preissenkung: Christian Kubat (CDU) und Wolfgang Jacobi (CDU). Christian Kubat ist dagegen, weil er die Risiken als "sehr ernst" einschätzt. "Ich glaube nicht, dass diese günstige Lösung bleibt." Wolfgang Jacobi sagte, Radebeul verletze das Solidarprinzip, weil es anderen Verbandsmitgliedern das Bezahlen der Schulden überlasse. Er warnte: "Wenn man Schulden nicht begleicht, steigen sie an." (SZ/er)

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