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Warum Geisterspiele für alle eine Strafe sind

Damit der Fußball in den Bundesligen wieder rollen darf, sollen Zuschauer draußen bleiben. Für die Fanszene ist das absolut inakzeptabel – eine Einordnung.

Von Sven Geisler
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Ob im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion demnächst wieder Fußball gespielt wird, ist letztlich eine politische Entscheidung. Wenn es für Dynamo in der 2. Bundesliga in dieser Saison weitergeht, dann nur mit Geisterspielen.
Ob im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion demnächst wieder Fußball gespielt wird, ist letztlich eine politische Entscheidung. Wenn es für Dynamo in der 2. Bundesliga in dieser Saison weitergeht, dann nur mit Geisterspielen. ©  dpa/Jan Woitas

Was jetzt als die einzige Lösung gilt, um überhaupt weiterspielen zu können, ist ursprünglich als Strafe gedacht gewesen. Genauso empfinden es viele Fans und sind deshalb strikt dagegen, die Saison mit Geisterspielen zu Ende zu bringen. Der vom Sportgericht verhängte kollektive Ausschluss von Zuschauern ist einer der Streitpunkte, vielleicht sogar der grundsätzliche, zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und der aktiven Fanszene.

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