SZ +
Merken

Fußball ist Trumpf beim Parkstadionfest in Wilsdruff

1300 Zuschauer waren dabei, als der damalige Bürgermeister Arndt Steinbach (CDU) im August 2000 zum Ehrenanstoss Anlauf nahm. Anlässlich der Stadionweihe in Wilsdruff trat dann eine Altherrenmannschaft des TSV 1860 München gegen die Gastgeber von der SG Motor Wilsdruff an.

Teilen
Folgen

Von Stephan Klingbeil

1300 Zuschauer waren dabei, als der damalige Bürgermeister Arndt Steinbach (CDU) im August 2000 zum Ehrenanstoss Anlauf nahm. Anlässlich der Stadionweihe in Wilsdruff trat dann eine Altherrenmannschaft des TSV 1860 München gegen die Gastgeber von der SG Motor Wilsdruff an. Das Team aus Bayern war gespickt mit mehreren Meistern von 1966.

Doch obwohl den Sachsen durch Sandro Kalauch ein Treffer gelang, unterlagen sie 1:5. Die Pleite war allerdings schnell vergessen, denn es folgte der Beginn einer neuen Ära im Wilsdruffer Vereins- und Schulsport. Nach zehn Jahren wird das Jubiläum in Wilsdruff gefeiert. Dabei steht der Sport im Vordergrund.

Drei Fußballpartien umrahmen die Festtage am Landbergweg. Zudem lockt ein Beach-Volleyballturnier und ein öffentliches Training von Leichtathleten ins Stadion. Freunde der Leibesertüchtigung können dort alle Abteilungen der SG Motor kennenlernen. Der Lauf um die als „Nackschen Arsch“ bekannten Hügel runden das Parkstadionfest am Sonntag ab.

Beim Festtreffen heute Abend in der Stadiongaststätte wird der jetzige Meißner Landrat Steinbach auf seinen Amtskollegen Michael Geisler aus Pirna treffen. Auch Bürgermeister Ralf Rother und Vereinschef Mario Gnannt blicken dort auf das vergangene Jahrzehnt zurück. „Der Stadionbau war ein Glücksfall“, sagt Gnannt. „Gemeinde und Vereine haben davon profitiert.“

Die Oratoren werden dann ebenso die Ausbauarbeiten seit der Eröffnung der eine Millionen Euro teuren Sportanlage erwähnen. Viele davon hat der Verein allein oder mit Sponsoren gestemmt. Um den Biergarten zu entlasten, wurde so etwa im Frühjahr der Zugang vom Kabinentrakt zum Rasen verlegt.

Der geplante Anbau mit neuen Kabinen, Sanitärtrakt und Abstellraum ist hingegen nicht vom Verein allein zu stemmen, so Gnannt. „Der Anbau kostet fast 80000 Euro, das Landratsamt hat ihn schon genehmigt“, sagt er. „Kommt der Anbau, haben alle mehr Platz.“ Dann würden ausschließlich Nachwuchsteams und Schulkinder den vorhandenen Kabinentrakt nutzen.