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Fußweg-Problem vor Lösung?

Seit zwei Jahren ist der Weg an der Eschdorfer Straße gesperrt. Der Petitionsausschuss hat jetzt Varianten zur Öffnung gefunden.

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Von Kay Haufe

Die Bühlauer Bürgervereinigung ist erleichtert. Denn es könnte eine Lösung für den bisher gesperrten Fußweg an der Eschdorfer Straße geben. Der Petitionsausschuss hat sich mehrfach mit dem Thema befasst und nun die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob der Weg nicht doch öffentlich gewidmet werden könnte. Das wäre aus Sicht des Ausschusses die beste Lösung, weil der Weg nicht nur von Anwohnern und Schülern genutzt wird, sondern auch in Wanderkarten verzeichnet ist. Damit wäre auch der Grundstückeigentümer aus der Haftung für Unfälle auf seinem Teilstück entlassen. Das ist ein Grund, warum Tischlermeister Jan Gössel den Weg nach dem Brand seines Handwerkerhofes 2011 abgesperrt hat.

Klappt die öffentliche Widmung nicht, könnte ein Bebauungsplanverfahren dazu führen, den Weg wieder öffnen zu können. Das würde allerdings viele Monate in Anspruch nehmen. Doch mittlerweile ist die Verbindung parallel zur Quohrener Straße schon über zwei Jahre geschlossen. „Jede Idee, die uns den Weg wieder öffnet, ist deshalb willkommen. Die Zeit müssen wir abwarten“, sagt Adelheid Neupert von der Bürgervereinigung.

Vor allem für die Schüler des Gymnasiums Bühlau wäre die Öffnung des Weges eine große Erleichterung. Denn die aus Gönnsdorf und Bühlau kommenden Kinder und Jugendlichen müssen jetzt den engen Fußweg auf der vielbefahrenen Quohrener Straße nutzen. Auch Anwohner, die ihre Garagen am Stallberg haben, müssen derzeit Umwege laufen. Die Bürgervereinigung Bühlau hatte im Sommer 859 Unterschriften für die Öffnung des Weges gesammelt und diese an den Petitionsausschuss übergeben.