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Gärtner bangen um ihre Datschen

Nach einer hitzigen Diskussion hat es im Stadtrat eine knappe Entscheidung zu den Gärten hinterm Kaufland gegeben.

Von Peggy Zill
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Ein Plausch über’n Gartenzaun gehört zum Gärtnerleben. Jürgen Lachmann (rechts) und Steffen Röntsch haben ihre Parzellen hinter dem Kaufland und sorgen sich, was passiert, wenn sie die Gärten abgeben müssen. Wer bezahlt die Räumung?
Ein Plausch über’n Gartenzaun gehört zum Gärtnerleben. Jürgen Lachmann (rechts) und Steffen Röntsch haben ihre Parzellen hinter dem Kaufland und sorgen sich, was passiert, wenn sie die Gärten abgeben müssen. Wer bezahlt die Räumung? © Arvid Müller

Coswig. Ungewöhnlich viel Publikum hatten die Stadträte zur Sitzung am Mittwochabend. Mehr als 20 Kleingärtner waren in die Börse gekommen. „Umwelt ist nicht alles, aber ohne Umwelt ist alles nichts“, stand auf einem großen Pappschild, das einer von ihnen während der Sitzung hielt. Sprechen oder Fragen stellen durften die Gäste nicht, aber mit Applaus und Zwischenrufen taten sie ihre Meinung kund, als es um den Vorentwurf zum Flächennutzungsplan ging. Konkret um ihre Kleingärten zwischen Kaufland, Moritzburger Straße, Friedhof und Bahnstrecke. Im Vorentwurf sind die Flächen, die zum Großteil der Kirche gehören, als Wohnbauland ausgewiesen. Etwa 100 Gärten müssten verschwinden.

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