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Sebnitz

Corona: Pflanzenlieferdienst in Neustadt

Gärtnerei Gruschwitz liefert Pflanzen jetzt frei Haus. Gemüsesetzlinge und Blumen können per Rechnung oder EC-Karte bezahlt werden.

Antje und Lennart May von der Gärtnerei Gruschwitz übergeben 200 Primeln an das ASB-Seniorenpflegeheim Neustadt, weil die Blumen nicht mehr verkauft werden können. In der Mitte steht Heimleiter Christian Kowalow mit Abstand wegen der Corona-Pandemie.
Antje und Lennart May von der Gärtnerei Gruschwitz übergeben 200 Primeln an das ASB-Seniorenpflegeheim Neustadt, weil die Blumen nicht mehr verkauft werden können. In der Mitte steht Heimleiter Christian Kowalow mit Abstand wegen der Corona-Pandemie. © Steffen Unger

Wegen der Corona-Pandemie und der seit Montag geltenden landesweiten Ausgangsbeschränkung geht die Gärtnerei Gruschwitz aus Neustadt jetzt neue Wege.  Wie Geschäftsführerin Antje May Sächsische.de sagt, seien die Gewächshäuser voller Frühlingspflanzen, die nicht verkauft werden könnten: "Wir haben 15 Angestellte und müssen auch in dieser schwierigen Zeit unsere Liquidität halten. Da unsere Kunden nicht mehr zu uns kommen können, wollen wir jetzt zu ihnen fahren."

Ab sofort nimmt die Gärtnerei nun Bestellungen für Gemüsepflanzen, Blumen, Ranken und Stauden online oder telefonisch entgegen und liefert die Pflanzen zu den Kunden nach Hause. "In Neustadt bringen wir die Pflanzen mit dem Lieferservice kostenlos zu den Kunden und im Umland ab einem Bestellwert von 15 Euro", sagt Antje May. Die Bezahlung würde bei Warenannahme mit EC-Karte oder per Rechnung funktionieren.

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Seit Oktober 2019 hat die Gärtnerei mehrere Tausend Pflanzen auf rund 3.000 Quadratmetern verglaster Fläche gezüchtet. All die Frühblüher, wie Primeln, Hornveilchen, Gemüsepflanzen und Kräuter würden eingehen, wenn die Ausgangsbeschränkung lange anhält, befürchtet die Geschäftsführerin. "200 Primeln haben wir jetzt zu den Pflegekräften und den Bewohnern ins ASB-Seniorenpflegeheims in Neustadt gebracht, um den Menschen eine Freude zu bereitet", erzählt Antje May. "Wir hoffen, dass diese Krise bald überwunden ist."

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