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rewe. Der Kölner Handelskonzern versucht sich mit einem neuen Konzept für seine Toom-Baumärkte. Mit einem umfassenden Beratungsangebot sollen verstärkt Frauen und Gelegenheitsheimwerker in die Märkte gelockt werden, teilte der Konzern mit.

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rewe. Der Kölner Handelskonzern versucht sich mit einem neuen Konzept für seine Toom-Baumärkte. Mit einem umfassenden Beratungsangebot sollen verstärkt Frauen und Gelegenheitsheimwerker in die Märkte gelockt werden, teilte der Konzern mit. Ein erster Baumarkt neuer Ausrichtung eröffnete in Bad Säckingen die Tore. Kernelemente des Konzepts würden ab Herbst bundesweit umgesetzt. (AP)

Maschinenbau. Der Branche fehlen rund 7 000 gut ausgebildete Ingenieure. Der Arbeitskräfte-Mangel bremse das Wachstum der deutschen Schlüsselindustrie, berichtete der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau gestern in Frankfurt. Rund 40 Prozent der Firmen müssten wegen der unbesetzten Stellen Unteraufträge an andere Unternehmen vergeben, ebenso viele Firmen hätten Leiharbeiter eingestellt. Elf Prozent würden die Arbeit deswegen sogar ins Ausland verlagern, so eine Umfrage. (dpa)

Kartoffeln. Die diesjährige Kartoffelernte in Deutschland wird wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit deutlich schlechter als im Vorjahr ausfallen. Mehrere Kartoffelanbaugebiete seien sogar von einem Totalausfall der Ernte betroffen, teilte der Bundesverband der obst-, gemüse- und kartoffelverarbeitenden Industrie gestern in Bonn mit. Der Verband geht deshalb davon aus, dass sich die Abgabepreise für Kartoffelprodukte deutlich erhöhen werden. (ddp)

Schweinemast. Das Regierungspräsidium Leipzig hat gestern den Bau einer Schweinemastanlage in Großtreben-Zwethau (Landkreis Torgau-Oschatz) genehmigt. Durch den Umbau von zwei ehemaligen Rinderställen soll eine Mastanlage für mehr als 4 300 Schweine entstehen, teilte die Behörde mit. Außerdem würden zwei Güllebehälter und Silos errichtet. Einwände gegen das Vorhaben wurden nicht erhoben. Es sollen 1,83 Millionen Euro investiert werden. (dpa)

Volkswagen. Beim Autobauer haben sich Vorstand und Betriebsrat auf tief greifende Veränderungen bei den Arbeitsabläufen geeinigt. Sie unterzeichneten gestern eine Betriebsvereinbarung. Das neue Produktionssystem, das ab 1. August eingeführt wird, soll den Werken verbindliche Ziele setzen und die besten Produktionsmethoden herausfinden. Auch werden Zeiten für Arbeitsschritte und Herstellung von Produkten verfolgt und verglichen. Die besten Arbeitsabläufe sollen überall eingeführt werden und Mitarbeiter jede Form der Verschwendung melden. (AP)