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Gartenfeuer in Wachau verboten

Zündler müssen mit einem Bußgeld rechnen. Kommt die Feuerwehr, wird es noch teurer.

© dpa-tmn

Wachau. Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle ist in der Gemeinde Wachau grundsätzlich verboten. Darauf weist der Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) hin. Wer ordnungswidrig handelt, riskiert eine Anzeige beim Umweltamt des Landratsamtes Bautzen, heißt es in einer Mitteilung. Diese ist meistens mit einem Bußgeld verbunden. Auch für die Kosten eines verursachten Feuerwehreinsatzes muss der Verursacher aufkommen.

Kleingärtner in der Gemeinde Wachau müssen das Grüngut kompostieren, untergraben oder unterpflügen. Bieten sich diese Möglichkeiten nicht an, nehmen spezielle Sammelstellen die Pflanzenabfälle an. Die nächste Sammelstelle befindet sich in Grünberg, Langebrücker Straße 32. Sie wird von der Firma Humuswirtschaft betrieben. Die Abgabe ist allerdings kostenpflichtig. Auf vielen Grundstücken in der Gemeinde Wachau ist ein Verbrennen von Gartenabfällen ohnehin verboten. Denn der Abstand zu Bundes-, Land- und Kreisstraßen muss mindestens einhundert Meter betragen. Grund sind eventuelle Behinderungen des Straßenverkehrs durch Qualm. Grundstücksbesitzer, die dagegen verstoßen, müssen mit einer Anzeige beim Umweltamt des Landratsamtes Bautzen und mit einem Bußgeld rechnen.

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Gerade im Herbst sind immer wieder Verstöße zu beobachten. Dichte Rauchschwaden ziehen durch Kleingartenanlagen. Die Wachauer Feuerwehr musste bereits einige Male wegen Fehlalarme ausrücken. (SZ/td)