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Gasthaus wird vorerst nicht saniert

Die „Krone“ ist in keinem guten Zustand. Doch aufpolieren kann die Gemeinde sie nicht allein.

Von Carina Brestrich

Trotz Baufälligkeit wird sich am früheren Gasthaus „Krone“ in Obercunnersdorf vorerst nichts tun. Das Gebäude sei in keinem guten Zustand, die Decke komme allmählig auf der zum Dorf gewandten Seite des Hauses runter, erklärte ein Bürger in der der jüngsten Gemeinderatssitzung. „Noch zwei, drei Jahre, dann stürzt das Dach ein“, gab er zu bedenken. Es bestehe daher bald Handlungsbedarf. Das denkmalgeschützte Haus wird zum Teil vom Kaninchen- und Geflügelzüchterverein sowie der Sportgemeinschaft genutzt.

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Kottmars Bürgermeister Michael Görke (parteilos) sieht aber vorerst keine Chance auf eine Sanierung. Diese war bereits schon einmal angestrebt: Über das Förderprogramm Ile, das die Entwicklung im ländlichen Raum unterstützt, wollte die Gemeinde Fördergelder beziehen. Dies sei allerdings an fehlenden Eigenmitteln der Kommune gescheitert. Und auch momentan fehle der neuen Großgemeinde das Geld, um in nächster Zeit Reparaturen an dem Gasthaus vorzunehmen.

Görke hofft allerdings auf die nächste Auflage des Förderprogramms Ile. Dann könne man erneut einen Versuch starten, für das Gebäude finanzielle Unterstützung zu bekommen. Allerdings ist derzeit noch unklar, unter welchen Bedingungen die Kommunen künftig welche Summen aus dem Programm bekommen können. Die Gemeinde habe die „Krone“ jedenfalls im Blick. So kümmert sich die Verwaltung derzeit um den Austausch eines kaputten Fensters. Dies sei aber nicht ohne Weiteres möglich, da die Denkmalschutzbehörde in die Arbeiten einbezogen werden muss.