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Geburtenzahlen steigen wieder

Im vergangenen Jahr erblickten 57 Roßweiner das Licht der Welt. Zur Geburt gab es mehr als nur einen Baum.

Von Maria Lotze

Tendenz steigend: Seit 2011 gehen die Geburtenzahlen der Stadt Roßwein wieder nach oben. Kamen vor drei Jahren zwischen Januar und Dezember noch 49 Kinder zur Welt, waren es 2012 bereits 55, im vergangenen Jahr schon 57 Mädchen und Jungen. Der Abstand zu den 72 Geburten 2009 ist allerdings noch groß. Zur Geburt bekommen die Kinder von der Stadtverwaltung und den beiden ansässigen Banken, der Kreissparkasse Döbeln und der VR-Bank Mittelsachsen, eine kleine Starthilfe in Höhe von 100 Euro. Und mehr noch. Die Verwaltung stiftet zudem für jedes Neugeborene einen Baum, der jeweils im Frühjahr bei einer gemeinsamen Aktion gepflanzt wird. Dieses Jahr soll dieser Termin im April liegen. Der Standort der Bäume ist jedes Jahr ein anderer, so Michaela Neubert, Hauptamtsleiterin von Roßwein. „Die Auswahl der Bäume trifft die Stadt nach den örtlichen Gegebenheiten.“ Partner der Aktion sind nochmals die Kreissparkasse sowie die Oewa. Doch damit nicht genug. Bürgermeister Veit Lindner (parteilos) begrüßt jeden neuen Roßweiner darüber hinaus mit einem Glückwunschschreiben.

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Gefragt sind in Roßwein die Krippenplätze, von denen es insgesamt 92 gibt. Die Auslastung liegt derzeit bei 100 Prozent. Alle Plätze sind nach Angaben von Michaela Neubert belegt oder es liegt eine Voranmeldung dafür vor. Ihr Interesse an einem Krippenplatz können Eltern bereits vor der Geburt des Kindes bei der Stadtverwaltung bekunden. Auch Tagesmutter Corinna Blümel betreut bis Dreijährige und soll damit nicht allein bleiben. Denn zurzeit sucht die Verwaltung weitere Tagesmütter.

Überhaupt ist die Verwaltung bestrebt, die Stadt familienfreundlich zu gestalten. Aus diesem Grund sind die Eltern gebeten, ihre Bedenken, Hinweise und Anregungen per Anruf unter Tel 034322 46665 oder per E-Mail an [email protected] mitzuteilen. Konkrete Hinweise habe es bisher noch nicht gegeben, viel sei jedoch bereits im direkten Gespräch mit den Bürgern, mit den Vereinen oder Gremien der Stadt besprochen worden, so Hauptamtsleiterin Neubert. (ml)