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Gedenken für Cotta in kleinem Rahmen

In der vergangenen Woche feierte der Heinrich-Cotta-Club, Tharandts Studenten-Club, den 250. Geburtstag seines Namensgebers und des Gründers der Königlich-Sächsischen Forstakademie, heute Teil der TU Dresden.

In der vergangenen Woche feierte der Heinrich-Cotta-Club, Tharandts Studenten-Club, den 250. Geburtstag seines Namensgebers und des Gründers der Königlich-Sächsischen Forstakademie, heute Teil der TU Dresden. Mit einer Kranzniederlegung am Grab von Heinrich Cotta wurde des bedeutenden Forstwissenschaftlers gedacht.

Cotta wurde am 30. Oktober 1763 geboren, war nach seinem Studium in Jena vor allem im Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach als Förster und Lehrer tätig. In Zillbach baute Cotta mit der Unterstützung von Carl August eine private forstliche Lehranstalt auf. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Friedrich August I. auf ihn aufmerksam, als er einen neuen Leiter für die sächsische Forstvermessungsanstalt suchte. Cotta nahm die Stelle an und bat darum, seine Forstakademie weiterführen und seinen Wohnort selbst wählen zu dürfen – er wählte Tharandt. Mitsamt seinen Schülern zog Cotta 1811 in die kleine Stadt. Die Lehranstalt wurde 1816 zur Königlich-Sächsischen Forstakademie ernannt. Damit gilt Cotta auch als einer der Begründer der Forstwissenschaft. 1929 wurde die Akademie an die Technische Universität Dresden angegliedert. Um das Jubiläum zum 250. Geburtstag von Heinrich Cotta blieb es in der vergangenen Woche ansonsten recht still in Tharandt. (sdn)

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