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Gedenktafel für Görlitzer Autorin

An ihrem Geburtshaus wird die Tafel hängen. Außerdem lesen heute Görlitzer aus ihren Büchern.

Für die aus Görlitz stammende Kinderbuchautorin Mira Lobe wird am heutigen Sonnabend, 9 Uhr, eine Gedenktafel an ihrem Geburtshaus Struvestraße 9 enthüllt. Mit dabei ist auch der Sohn der Autorin, Reinhard Lobe. Anlass für das Gedenken ist der Geburtstag von Mira Lobe, der sich am Dienstag zum 100. Male jährt. Lobe gilt als eine der wichtigsten Kinderbuchautorinnen weltweit. Sie verlebte ihre Jugend in Görlitz. Zum Auftakt eines Symposiums zu ihren Ehren erklärte der Vorsitzende des Fördervereins Görlitzer Synagoge, Markus Bauer, Lobes runder Geburtstag sei ein „schöner und günstiger Zeitpunkt, um sie wieder nach Görlitz zurückzuholen“. Jahrzehntelang habe Görlitz diese Tochter der Stadt vergessen. „Nun kehrt die Erinnerung an sie zurück, um hierzubleiben.“ Das sei vor allem das Verdienst des Görlitzer Literaturwissenschaftlers Wolfgang Wessig, von Pfarrer Hans-Wilhelm-Pietz und der Professorin Brigitte Pyerin. Wessig hatte schon vor 20 Jahren an Lobe erinnert, jetzt fand er in den beiden anderen Mitstreiter.

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