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Gefahr unter Fichten

Nach Sturm Eberhard sind viele Wanderwege im Nationalpark weiter blockiert. Die Förster haben jetzt andere Sorgen.

Von Jörg Stock
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Nichts geht mehr: Sturm Eberhard hat den Wanderweg Raubsteinschlüchte Richtung Winterstein mit Fichten zugeworfen. Abgesehen von den Rettungsrouten sind noch überall im Nationalpark Hindernisse anzutreffen.
Nichts geht mehr: Sturm Eberhard hat den Wanderweg Raubsteinschlüchte Richtung Winterstein mit Fichten zugeworfen. Abgesehen von den Rettungsrouten sind noch überall im Nationalpark Hindernisse anzutreffen. © Foto: SZ/Jörg Stock

Er ist der Seniorchef vom Campingplatz Ostrauer Mühle im Kirnitzschtal. Aber Franz Hasse findet, er müsste auch bald auf der Gehaltsliste vom Sachsenforst stehen. Das hat mit den Baumstämmen zu tun, die gegenüber am Steilhang scheinbar sinnlos durcheinander liegen. „Wir brauchen elende lange, den Leuten zu erklären, dass das richtig ist“, sagt Herr Hasse. Die Gäste beschweren sich. Es sieht liederlich aus. Und Hasse kann sie verstehen. Viele haben sich auf das dichte Grün der Vorjahre gefreut. „Und jetzt sagen sie: Um Gottes Willen, was ist denn hier los!“

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