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Geheimnis um Miss Lausche wird gelüftet

Am Pfingstmontag wird sie vorgestellt und soll fortan die Gemeinde beim Projekt Lauscheturm präsentieren.

Von Holger Gutte

Der Grußschinner Faschingsclub (GFC) löst am Pfingstmontag eine Schuld bei Bürgermeister Frank Peuker (SPD) ein. Dann präsentieren die Vereinsmitglieder beim traditionellen Frühschoppen auf dem Hutberg die Miss Lausche. Damit erfüllen sie eine Aufgabe, die eigentlich schon am Aschermittwoch fällig war. Denn in Großschönau ist es üblich, dass der Bürgermeister am 11. 11. den Gemeindeamtsschlüssel nicht so ohne Weiteres herausgibt. Damit verbunden ist immer eine Aufgabe, die zum Aschermittwoch erfüllt sein muss. Für 2014 sollte eine Miss Lausche gefunden werden, die die Gemeinde auch bei den sehr schwierigen Verhandlungen für einen Lauscheturm repräsentieren und unterstützen könnte. Weil der Verein das zum Faschingsauftakt nicht geschafft hat, ist er trotzdem nicht von der Aufgabe entbunden worden. Den Aufschubtermin bis Pfingsten hält der GFC nun ein. „Wir haben jetzt eine Miss Lausche“, sagte gestern Vereinsvorsitzender Dirk Lischke auf Nachfrage der SZ. Es soll mehrere Kandidatinnen gegeben haben, von denen eine intern im Verein bereits gewählt wurde.

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Zum Pfingstmontag-Frühschoppen des GFC wird sie präsentiert. Ab 9.30 Uhr sind die Gäste hierzu auf dem Hutberg willkommen. Es spielt das Grenzlandblasorchester unter Leitung von Helmar Lohse. Die Vereinskabarettisten „Die Steinmüller“ werden Sketche zum Besten geben. Innerhalb ihres Programmes wird dann das Geheimnis um die Miss Lausche gelüftet. Mehr, als dass es eine Großschönauerin ist, will Dirk Lischke aber noch nicht verraten.