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Gehwegsanierung geht weiter

An der Straße des Friedens wird demnächst wieder gebaut. Der letzte Abschnitt ist das allerdings noch nicht.

An der Straße des Friedens in Hartha soll ein weiterer Abschnitt des Fußweges instandgesetzt werden. Das Teilstück vor den beiden Wohnblöcken auf der linken Seite ist jedoch zu einem späteren Zeitpunkt geplant.
An der Straße des Friedens in Hartha soll ein weiterer Abschnitt des Fußweges instandgesetzt werden. Das Teilstück vor den beiden Wohnblöcken auf der linken Seite ist jedoch zu einem späteren Zeitpunkt geplant. © -Dietmar Thomas

Hartha. Die Instandsetzung des Fußwegs auf der Straße des Friedens in Hartha zieht sich schon geraume Zeit hin. Immer mal wieder wurde jeweils ein Teilstück in Ordnung gebracht.

Nun soll der vierte Abschnitt in Angriff genommen werden. Dieser erstreckt sich von der Zufahrt zur Lebenshilfe weiter hinter den Parkbuchten bis zur Zufahrt zu den Häusern 19 bis 31. Die Finanzierung des Projektes läuft über das Förderprogramm „Kommunaler Straßen- und Brückenbau Teil B“ des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (Lasuv). Die Förderquote beträgt 90 Prozent.

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Im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung gaben fünf Firmen ein Angebot ab. „Die formale Prüfung ergab, dass keine Ausschlussgründe vorliegen“, sagte Bürgermeister Ronald Kunze (parteilos). Das wirtschaftlichste Angebot gab die Firma Estler Straßen- und Tiefbau aus Hartha mit etwa 43.100 Euro ab. Der Eigenanteil der Stadt beträgt etwas mehr als 4.300 Euro.

Mit der Sanierung dieses Teilstückes wird die Prioritätenliste der Baumaßnahmen in Hartha um einen weiteren Punkt abgearbeitet. Insgesamt stehen dieses Jahr 126 500 Euro vom Lasuv für solche Maßnahmen bereit. Neben der Gehwegsanierung an der Straße des Friedens stehen die Straßenbeleuchtungen in Wendishain und Steina sowie an der Flemmingener Straße in Hartha auf der Liste weit oben. „Das sind Sachen, die bereits angefangen wurden, aber aus verschiedenen Gründen unterbrochen werden mussten“, sagte Kunze.

Die Prioritätenliste wird jährlich kontrolliert und mit den Stadträten beraten. Zum Beispiel kommen Fußwege, die von vielen Leuten genutzt werden, aber sehr schlecht sind, ganz oben auf die Liste. Manchmal sind es auch aktuelle Situationen, die Entscheidungen fordern. Anfang des Jahres muss die Liste beim Lasuv eingereicht werden. Dann wartet die Stadt darauf, wie viel Fördergeld sie für die Instandsetzung für Straßen und Wege bekommt. Anschließend kann entschieden werden, wo gebaut wird.

Die Stadträte werden von den Bürgern oft auf solche Probleme angesprochen. „Deshalb ist es gut, wenn die Entscheidung darüber gemeinsam von Verwaltung und Stadtrat getroffen wird. Die gemeinsame Beratung hat sich bewährt“, sagte Kunze.

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