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Geld für die Kliniken soll schnell fließen

Der Linken-Landtagskandidat Heinz Hofmann fordert zudem eine Spezialisierung der Häuser.

Landkreis. Der Linken-Landtagskandidat für den Raum Radebeul Heinz Hoffmann hat gewarnt, das Strukturkonzept für die Elblandkliniken zu zerreden. Stattdessen sollten schnell die in den drei Krankenhäuser Radebeul, Meißen und Riesa geplanten Investitionen realisiert werden. Das sei nötig, um die Klinikgruppe wirtschaftlich zu sichern, so Hoffmann in einem jetzt veröffentlichten Schreiben. 2013 sei erneut ein hohes Minus zu erwarten.

Der Kreisrat der Linken und Gewerkschafter hatte in den vergangenen Jahren stets zu den Kritikern des Kurses der Geschäftsführer Markus Funk und Stefan Geiger gehört. Jetzt tritt Hoffmann dafür ein, die drei Standorte des Unternehmens zu einem Plankrankenhaus zusammenzuführen. Die Grund- und Regelversorgung sollte überall erhalten bleiben.

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Darüber hinaus empfiehlt Hoffmann, medizinische Schwerpunkte und Spezialbereiche zu entwickeln und gegeneinander abzugrenzen. Um dies umzusetzen, sollten schnell – wie von den ärztlichen Direktoren vorgeschlagen – insgesamt 80 Millionen Euro investiert werden, 25 Millionen Euro davon in Radebeul. „Ein Aufschnüren des Pakets wird mit hoher Sicherheit dazu führen, dass die Finanzierung der geplanten Investitionen kippt“, so Hoffmann mit Bezug auf die Diskussion um die Radebeuler Geburtenstation. Der Linken-Politiker macht für die Proteste vor allem die schlechte Kommunikation des Schließungsbeschlusses verantwortlich. (SZ/pa)