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Bautzen

Geld für die neue Skaterbahn wäre gut angelegt

Kommentar von Madeleine Siegl-Mickisch über eine Debatte im Bautzener Stadtrat

© SZ/Uwe Soeder

Das Thema Skaterbahn ist noch nicht vom Tisch, sondern nur vertagt. Das wertet Streetworker Benno Auras, der mit einigen Jugendlichen zur Stadtratssitzung gekommen war, schon mal als Teil-Erfolg. Es ist ja nicht ausgeschlossen, dass sich die derzeit noch zweifelnden Stadträte davon überzeugen lassen, dass es gut angelegtes (Förder-)Geld wäre, wenn Bautzen endlich wieder eine funktionierende Skateranlage bekommen und diese am bekannten Standort im Stadtteil Gesundbrunnen entstehen würde. Doch die Diskussion im Stadtrat offenbarte auch ein Problem: Zwar bekennen in Bautzen alle gern, dass sie etwas für die Jugend tun wollen, um sie in der Region zu halten. Schließlich will Bautzen keine aussterbende Stadt sein, und Arbeitskräfte für die Zukunft werden händeringend gesucht. Aber im konkreten Fall haben Jugendinteressen in der Stadt leider doch nicht immer so eine starke Lobby. Schon vor Jahren hieß es, dass für die vorm Steinhaus abgebaute Skateranlage Ersatz geschaffen wird. Bisher blieb es bei Lippenbekenntnissen. Mit den Plänen der BWB könnte das Versprechen nun eingelöst und gleichzeitig die marode Anlage in Gesundbrunnen modernisiert werden. Das wäre ein gutes Signal, das da heißt: Junge Leute sind für und in Bautzen wichtig. Nicht nur im Wahlkampf.

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