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Geld für Kita-Projekt in Seifersdorf

Die Gemeinde Wachau erhält 840 000 Euro. Nach einem Beschluss des Bundes gibt es auch Entspannung beim Zeitplan.

Von Thomas Drendel

Gute Nachricht für alle jungen Eltern in Seifersdorf: Die Gemeinde Wachau hat die Zusage über 840 000 Euro für den Bau der neuen Kindertagesstätte erhalten. „Der Bescheid ist bei uns eingegangen. Jetzt ist der Bau der Kita endgültig gesichert“, sagte der Wachauer Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU). Nach den neuesten Planungen soll die Betreuungseinrichtung rund 1,5 Millionen Euro kosten. Die verbleibenden 660 000 Euro will die Gemeinde Wachau übernehmen.

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Mit der Planung der Kita hat die Gemeinde Wachau bereits begonnen. Entstehen sollen drei Gebäude, die in Form eines ,U‘ angeordnet und miteinander verbunden sind. In dem westlich gelegenen Flügel sind die Kindergartenkinder untergebracht, im östlichen die Krippenkinder. Das Quergebäude wird für Büro, die Küche und Räume für das Personal genutzt. In dem von drei Seiten eingeschlossenen Innenhof wird ein Spielbereich eingerichtet. Dort werden sich unter anderem ein Sandkasten und Spielgeräte befinden. Noch unklar war bisher der genaue Verlauf der Zufahrt zur Kita. Nach den neuesten Plänen wird ein Fahrweg aus Richtung des Touristenparkplatzes zur Kita, und um sie herumgeführt. Die Ausfahrt erfolgt Richtung Süden zum Schönborner Weg. Dieser Verlauf war eine Forderung der Feuerwehr. Sie muss von allen Seiten an das Gebäude herankommen.

Auch was den Zeitplan angeht, zeichnet sich eine Entspannung ab. Die Bundesregierung gibt nach einem neuen Beschluss allen Kommunen mehr Zeit für den Bau von Kindertagesstätten. Nach den bisherigen Bestimmungen musste die Seifersdorfer Kita spätestens bis 31. Dezember 2014 in Betrieb gehen. Nach den neuen Regelungen werden die Fördergelder in einigen Fällen jetzt bis 2016 gezahlt. „Wir wollen dennoch an unserem bisherigen Zeitplan festhalten. Es nimmt aber etwas den Druck heraus“, sagt Corina Krause, Hauptamtsleiterin der Gemeinde Wachau. In der Kita sollen 60 Mädchen und Jungen betreut werden. Es wird 21 Plätze für Krippen- und 39 für Kindergartenkinder geben. Ursprünglich war vorgesehen, jeweils die Hälfte der Plätze mit Krippen- und mit Kindergartenkindern zu belegen. Ein Betreiber ist nach Angaben des Bürgermeisters für die neue Kita noch nicht gefunden worden.