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Radebeul

Geld für Lärmschutz in Coswig und Weinböhla bewilligt

56 Millionen Euro stehen fürs Elbtal zur Verfügung. Eine Finanzierungsvereinbarung mit Sachsen und der Bahn ist jetzt unterschriftsreif.

An den Bahnstrecken im Elbtal könne noch in diesem Jahr mit zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen begonnen werden, teilte das sächsische Wirtschaftsministerium mit.
An den Bahnstrecken im Elbtal könne noch in diesem Jahr mit zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen begonnen werden, teilte das sächsische Wirtschaftsministerium mit. © Arvid Müller

Dresden/Coswig/Weinböhla. Es gibt berechtigte Hoffnung für die lärmgeplagten Anwohner im Elbtal von Coswig und Radebeul. Wie das sächsische Wirtschaftsministerium und sein Chef Martin Dulig (SPD) informieren, könne mit den zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen an den Bahnstrecken im Elbtal noch in diesem Jahr begonnen werden. 

Nachdem der Bund die Finanzierungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn (DB) gezeichnet hat, sei jetzt auch die Finanzierungsvereinbarung zwischen Sachsen und der DB unterschriftsreif.

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„Ich freue mich, dass nach langen, aufwendigen Untersuchungen und Verhandlungen jetzt endlich die Maßnahmen beginnen können und damit die gegenüber den betroffenen Bürgern gemachten Zusagen nach mehr Lärmschutz eingelöst werden“, sagt Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig. „Der Lärmschutz an Bahntrassen ist nicht nur unter gesundheitlichen Aspekten für die Anwohner wichtig, sondern auch, um die Akzeptanz der Menschen für mehr Verkehr auf der Schiene zu erhöhen.“

Bereits 2015 hatten sich der Bund, die Deutsche Bahn und der Freistaat Sachsen dazu verständigt, für die besonders vom Schienenlärm betroffenen Orte im Elbtal zwischen Dresden und der Bundesgrenze Deutschland/Tschechien sowie im Bereich Coswig und Weinböhla zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen, die über den gesetzlichen Lärmschutz hinausgehen, zu finanzieren.

Sie haben einen Gesamtwert von 56,369 Millionen Euro. Davon tragen der Bund 47,770 Millionen Euro und der Freistaat Sachsen 8,599 Millionen Euro. Dieser Anteil Sachsens an der Finanzierung der Baumaßnahme entspricht der Höhe der Planungskosten (18 Prozent), die der Bund allein finanziert. (SZ/per)

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