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Geld für Schloss Langburkersdorf

Das Schlossgelände könnte besser genutzt werden. Wie das möglich ist, soll eine Machbarkeitsstudie zeigen.

Das Schlossgelände in Langburkersdorf birgt eine Menge Potenzial. Es muss nur erkannt werden.
Das Schlossgelände in Langburkersdorf birgt eine Menge Potenzial. Es muss nur erkannt werden. © Steffen Unger

Das Schloss im Neustädter Ortsteil Langburkersdorf ist der kulturelle Mittelpunkt und als Kulturdenkmal geschützt. Obwohl in der zum Areal gehörenden Kulturscheune regelmäßig Veranstaltungen stattfinden und auch eine Außenstelle des Neustädter Standesamtes hier ihr Domizil hat, ist es in den vergangenen Jahren offenbar noch nicht gelungen,für das gesamte Objekt eine nachhaltige Nutzung zu finden.

Das wird sich ändern. In einer Machbarkeitsstudie soll untersucht werden, wie die künftige Gestaltung der Freianlagen und Gebäude aussehen kann. Wichtig dabei ist vor allem, dass eine wirtschaftliche und nachhaltige Betreibung, die auch dem demografischen Wandel Rechnung trägt, erreicht werde, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Eine solche Untersuchung kostet aber auch Geld. Landrat Michael Geisler übergab am Dienstag einen Fördermittelbescheid über rund 54.000 Euro für die Erarbeitung der Studie an die Stadt Neustadt. „Ich selbst bin schon oft und gern hier zu Gast gewesen und weiß, dass es sich um ein lohnendes Projekt handelt. Mit Elan und Engagement angepackt, lässt sich das Areal zu einem zukunftsträchtigen und multifunktionalem Begegnungszentrum gestalten. Schon heute bin ich gespannt auf das Ergebnis.“, sagt er. Die Studie wird durch das Leader-Programm gefördert. 

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Die künftige Gestaltung und Erschließung des gesamten Geländes hängt direkt mit der späteren Gebäudenutzung zusammen. Um langfristig eine effektive Nutzung sicherstellen zu können, soll in der Studie untersucht werden, ob die Einzelobjekte des Schlossgeländes in unterschiedliche Bereiche unterteilt werden können. So könnten die Gebäude als Lager für den städtischen Bauhof, den Katastrophenschutz oder als Lager für die Feuerwehr dienen. Das sind aber nur einige Idee. Vielleicht kommen innerhalb der Studie auch noch ganz andere Nutzungsmöglichkeiten in Betracht. (SZ/aw)

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