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Auf Geld verzichten ist nicht so einfach

Mit seiner Idee überraschte Heidenaus Linken-Fraktionschef Räte und Verwaltung. Die Bürokratie steht dem guten Willen im Weg. Aber es gibt Alternativen.

Von Heike Sabel
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Geld nicht zu wollen, kommt selten vor und ist schwieriger als gedacht, vor allem wenn man Stadtrat ist.
Geld nicht zu wollen, kommt selten vor und ist schwieriger als gedacht, vor allem wenn man Stadtrat ist. © SZ/Uwe Soeder

Es ist ein Antrag, der sich - nicht nur - in Corona-Zeiten gut macht. Steffen Wolf (Linke) kam damit kurz vor Ende der jüngsten Sitzung des Heidenauer Stadtrates am Donnerstagabend coronabedingt in der Aula der Oberschule. Und der Antrag sollte auch gleich noch behandelt werden. Der Vorschlag: Die nächsten drei Monate sollten die Räte auf ihre Sitzungsgelder verzichten. Das würde dem angespannten städtischen Haushalt zugute kommen.  Wolf sprach von Zeichen setzen und Beitrag leisten - sehr überraschend, wie sein CDU-Kollege Reno König bemerkte. "Es wäre ja schön gewesen, vorher schon mal davon zu erfahren", sagte er. Schließlich habe man vor der Sitzung - mit gebührendem Abstand - im Schulhof zusammengesessen. "Oder ist Dir das jetzt erst eingefallen?"

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