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Geldsegen im Eisenbahnmuseum

Der Verein konnte sich dank zahlreicher Sponsoren ein neues Spielemobil kaufen. Dieses wird ab jetzt auch verliehen.

Von Linda Barthel

Von der Hüpfburg mit großem Giraffenkopf über ein Wissensmemory bis hin zum Glücksrad: Das neue Spielmobil des Eisenbahnmuseums hat viel zu bieten. Dieses konnte sich der Verein – die Interessengemeinschaft Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt – dank mehrerer Sponsoren jetzt endlich leisten. So müssen die Mitglieder für ihre Feste auf dem Gelände an der Zwickauer Straße nun keine Torwand oder andere Spiele mehr mieten und können somit Kosten sparen. Der Geldbeutel wird dank des neuen Mobils sogar gefüllt.

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„Für uns war es wichtig, dass wir keine Kosten außer der für die Versicherung und die Unterhaltung des Hängers haben“, sagt Vize-Vereinsvorsitzender Claus Rost. Denn das rund 10 000 Euro teure Gefährt wurde von Sponsoren – insgesamt 26 Unternehmen und Privatpersonen – bezahlt. So übernahm zum Beispiel Carsten Hösel von der Allianz rund ein Drittel der Kosten. „Ich wurde vom Verein angesprochen und habe dann nicht lange überlegt und meine Unterstützung zugesagt“, sagt der 36-Jährige. Denn neben einer Werbefläche auf der Außenseite des Mobils gibt es für den Familienvater noch einen weiteren überzeugenden Vorteil. Innerhalb der nächsten fünf Jahre kann er die Spielesammlung zehnmal kostenlos nutzen. „Zum Beispiel habe ich sie schon für das Sommerfest meines Sportvereins im kommenden Jahr reserviert“, sagt Hösel.

Doch auch andere können das Mobil für öffentliche oder private Veranstaltungen leihen. „Der Preis liegt pro Tag bei rund 100 Euro, wobei er je nach Mieter – unter anderem bei sozialen Einrichtungen – verhandelbar ist“, so Claus Rost. „Wir wollen mit diesen Einnahmen die anfallenden Kosten für das Fahrzeug decken und eventuell auch das Angebot noch erweitern.“ Derzeit umfasse dieses 20 große und kleine Spiele. Für das kommende Jahr gebe es schon jetzt mehrere Vorbestellungen, sagt der Vize-Vereinsvorsitzende.

Seine Feuertaufe hatte das Spielemobil bereits zum Saisonabschluss des Eisenbahnmuseums Mitte Oktober. „Die rund 1 000 Gäste haben es super angenommen“, sagt Rost.