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Geldspenden zum Geburtstag

Bürgermeister Kirsten feierte mit Gästen. Dabei sammelte er eine stattliche Summe für das Bergbaumuseum ein.

Von Mandy Schaks

Die Geburtstagsfeier von Altenbergs Bürgermeister Thomas Kirsten (Freie Wähler) hat sich für die Bergstadt gelohnt. Der Rathauschef hatte zu seinem 60. zu einem kleinen Empfang ins Bergbaumuseum eingeladen und die Gäste gebeten, keine Blumen mitzubringen und stattdessen Geld fürs Museum zu spenden. Denn das Dach der historischen Naumannmühle muss erneuert werden. Die Gäste kamen nicht nur zahlreich, sie zeigten sich auch sehr spendabel. Kirstens Erwartungen wurden weit übertroffen. Rund 10 000 Euro sind inzwischen zusammengekommen. „Ich freue mich riesig, das hilft uns wirklich sehr“, sagte Kirsten.

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Nun will er sich mit seinen Mitarbeitern schlaumachen, wie sich die Spende veredeln lässt. Wenn die Altenberger an ein günstiges Förderprogramm kommen, dann könnten sie vielleicht einen Zuschuss von 75 Prozent zu den Sanierungskosten erhalten. Das wären dann in der Summe um die 40 000 Euro. Damit ließe sich schon ein schönes Dach machen, sagte Kirsten.

Zu seiner Geburtstagsfeier warb er außerdem für eine Mitgliedschaft im Altenberger Knappenverein, weil hier ein Teil der Vereinsbeiträge auch dem Museum zugutekommt. Neuerdings können Interessierte hier auch ähnlich wie im Wildpark Hartmannmühle Pate werden und so den Erhalt der Einrichtungen finanziell fördern. Im Bergbaumuseum können sie eine Patenschaft für Zeitzeugen des Bergbaus übernehmen. Die Unterstützer werden dann auch mit einer kleinen Plakette am Ausstellungsstück geehrt und namentlich genannt.

Im Altenberger Bergbaumuseum können Besucher den Weg vom Erzabbau bis zur Aufbereitung erleben. Das ist Kirsten zufolge einmalig in Europa.