merken
PLUS

Gemeinden einigen sich übers Geld

Voriges Jahr endete die Verhandlung mit einem Eklat. Dieses Jahr ging es besser aus.

Von Franz Herz

Der Ausschuss der beiden Gemeinden Hartmannsdorf-Reichenau und Klingenberg hat beschlossen, dass in der Verwaltungsgemeinschaft 167 937 Euro Umlage zu bezahlen sind. Hartmannsdorf-Reichenau überweist die Summe an Klingenberg dafür, dass diese Gemeinde Verwaltungsaufgaben für sie übernimmt.

Autohaus Dresden
Eines der besten Autohäuser in Deutschland
Eines der besten Autohäuser in Deutschland

Dresden braucht starke und innovative Unternehmen, wie das Autohaus Dresden. Der Opelhändler ist seit über 25 Jahren tief mit der Region verwurzelt.

Damit dürfte Hartmannsdorf-Reichenau nicht überrascht werden. Denn die Summe weicht nur geringfügig von der Vorauszahlung ab, welche zwischen beiden Gemeinden schon abgestimmt worden ist, wie der Klingenberger Bürgermeister Torsten Schreckenbach (Bürger für Klingenberg) informiert.

Über die Summe, die Hartmannsdorf-Reichenau bezahlen muss, gibt es seit mehreren Jahren Meinungsverschiedenheiten. Der Bürgermeister von Hartmannsdorf-Reichenau, Reinhard Pitsch (parteilos) vertritt die Auffassung, dass die Gemeindeverwaltung von Klingenberg und früher Pretzschendorf zu teuer sei und dort gespart werden müsse. Deshalb fordert er, die Umlage zu senken.

So hat seine Gemeinde Hartmannsdorf-Reichenau für dieses Jahr nur 140 000 Euro eingeplant für die Umlage. Gegenüber dem vergangenen Jahr müssten die Kosten also um 27 000 Euro sinken. Angesichts der allgemeinen Preisentwicklung und Kostensteigerungen ist das sehr unwahrscheinlich. Ein gewisser Kostenrückgang ist durch das Ausscheiden von Mitarbeitern zu erwarten. Klingenberg erwartet aber in seiner Planung nur einen Rückgang um 10 000 Euro. Es steckt also weiter Konfliktstoff in der Verwaltungsgemeinschaft.