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Gemeinden einigen sich übers Geld

Der Ausschuss der beiden Gemeinden Hartmannsdorf-Reichenau und Klingenberg hat beschlossen, dass in der Verwaltungsgemeinschaft 167937 Euro Umlage zu bezahlen sind. Hartmannsdorf-Reichenau überweist die Summe an Klingenberg dafür, dass diese Gemeinde Verwaltungsaufgaben für sie übernimmt.

Der Ausschuss der beiden Gemeinden Hartmannsdorf-Reichenau und Klingenberg hat beschlossen, dass in der Verwaltungsgemeinschaft 167 937 Euro Umlage zu bezahlen sind. Hartmannsdorf-Reichenau überweist die Summe an Klingenberg dafür, dass diese Gemeinde Verwaltungsaufgaben für sie übernimmt. Die Summe weicht nur geringfügig von der Vorauszahlung ab, welche zwischen beiden Gemeinden schon abgestimmt worden ist.

Über die Gelder, die Hartmannsdorf-Reichenau bezahlen muss, gibt es seit mehreren Jahren Meinungsverschiedenheiten. Hartmannsdorf-Reichenau vertritt die Auffassung, dass die Gemeindeverwaltung von Klingenberg und früher Pretzschendorf zu teuer sei und dort gespart werden müsse. Deshalb fordert sie, die Umlage zu senken. So hat Hartmannsdorf-Reichenau für dieses Jahr nur 140 000 Euro für die Umlage eingeplant. Gegenüber dem vergangenen Jahr müssten die Kosten also um 27 000 Euro sinken.

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Angesichts der allgemeinen Preisentwicklung und der steigenden Kosten ist das sehr unwahrscheinlich. Ein gewisser Kostenrückgang ist allerdings durch das Ausscheiden von Mitarbeitern zu erwarten. Klingenberg rechnet in seiner Planung aber nur mit einem Rückgang um 10 000 Euro. (SZ/fh)