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Gemeinderat spricht über Fusion

Dass der März schon bei den alten Römern ein Monat des Umbruchs war, ist bekannt. Überliefert ist, dass 44 vor Christi ein Seher den Diktator Julios Caesar vor den Iden des März warnte. Auch für Tauscha könnten am kommenden Dienstag, wenn der Gemeinderat sich trifft, Umwälzungen eingeläutet werden.

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Dass der März schon bei den alten Römern ein Monat des Umbruchs war, ist bekannt. Überliefert ist, dass 44 vor Christi ein Seher den Diktator Julios Caesar vor den Iden des März warnte. Auch für Tauscha könnten am kommenden Dienstag, wenn der Gemeinderat sich trifft, Umwälzungen eingeläutet werden. Zumindest die Zeiten, in der Tauscha als Steueroase galt, gehen absehbar ihrem Ende entgegen.

Nachzulesen im Vorbericht zum Haushaltsplan, welcher mit mehrmonatiger Verspätung zur Abstimmung kommt. Der eigentlich spannendere Teil der Sitzung findet jedoch hinter geschlossenen Türen statt. Weil geheim, findet man die zu diskutierenden Fragen auch nicht auf der Tagesordnung. Bekannt ist aber, dass den Tauschaer Bürgern 2014 ein Superjahrwahl bevorsteht.

Sowohl der Bürgermeister als auch die Gemeinderäte müssen neu gewählt werden. Zählt man die leere Gemeindekasse hinzu, kann man sich ausrechnen, worum es geht oder zumindest gehen müsste. Denn falls man die Heiratsofferte aus dem besser aufgestellten Thiendorf annehmen will, wäre jetzt der richtige Zeitpunkt eine Entscheidung zugunsten einer Gemeindefusion herbeizuführen. Die Sitzung findet im Kulturraum Tauscha statt und beginnt um 19 Uhr. (wp)