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Gemeindeverwaltung fährt jetzt ein Elektro-Auto

Großschönau ist Partner eines Enso-Projektes, von dem bald auch andere Fahrer von Elektro-Fahrzeugen profitieren.

© Mario Heinke

Von Holger Gutte

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Großschönau. Nach Trixi setzt jetzt auch die Gemeindeverwaltung in Großschönau auf Elektro-Mobilität. Das Energieunternehmen Enso hat am Dienstag an Bürgermeister Frank Peuker (SPD) ein Elektro-Auto Citroen C-Zero übergeben. Die Gemeinde kann das Fahrzeug für ein Jahr nutzen – zu einer besonders günstigen Kondition. Das Fahrzeug ist Teil des Elektromobilitätsprogrammes des Energieunternehmens. „Wichtig für die Etablierung der Elektromobilität ist deren Wahrnehmung im öffentlichen Leben“, schildert die Pressesprecherin des Unternehmens, Birgit Freund. Enso arbeitet deswegen seit vielen Jahren eng mit den Verwaltungen von Städten und Gemeinden, Landkreisen oder kommunalen Einrichtungen zusammen. Diese haben dadurch die Möglichkeit, die Elektro-Fahrzeuge im realen Alltagseinsatz zu nutzen.

Der Enso-Fuhrpark verfügt gegenwärtig über mehr als 40 Elektro-Fahrzeuge verschiedener Typen, berichtet Birgit Freund. Als Partner für das Enso-Mobilitäts-Projekt nutzt die Trixi GmbH jetzt bereits zwei Elektro-Autos von Mitsubishi und zudem auch einen Nissan. Des Weiteren setzen innerhalb des Projektes unter anderem die Stadtverwaltungen in Ebersbach-Neugersdorf jeweils einen VW und Citroen, Neusalza-Spremberg einen Nissan und die Gemeindeverwaltung Cunewalde einen Mitsubishi ein. Aber auch der Landkreis Görlitz und die Hochschule Zittau/Görlitz fahren jeweils einen Nissan als E-Auto, fügt Birgit Freund hinzu.

Die Gemeinde Großschönau wirbt mit dem Citroen C-Zero aber nicht nur für Elektromobilität, sondern mit einer besonderen Gestaltung auch für sich als Textildorf. Und von dem Mobilitätsprogramm können hier bald auch andere Fahrer von E-Autos profitieren. Enso richtet nämlich auf der Hauptstraße in Großschönau direkt vor dem Gemeindeamt eine Ladesäule für Elektro-Fahrzeuge ein. Die ist dann öffentlich nutzbar. „Der Bau ist noch in diesem Jahr geplant“, sagt Birgit Freund. Damit würde das Textildorf dann mit der auf dem Trixi-Parkplatz schon über zwei derartige Zapfsäulen verfügen. Die Reichweite des Citroen beträgt etwa 110 Kilometer. Für das Fahrzeug hat sich die Gemeindeverwaltung von ihrem alten Opel Agila getrennt, berichtet der Bürgermeister.